19.01.2018Herausragendes Engagement für Schulen und Hilfsdienste

Neues Fenster: Bild - Verdienstorden Bettina Maes - vergrößern ©MWFK

Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute in Potsdam an Bettina Maes das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt und sie in ihrer Laudatio für ihre besonderen Verdienste und ihr ehrenamtliches Engagement, unter anderem in Bildungseinrichtungen, gewürdigt. „Bettina Maes setzt sich seit 20 Jahren mit viel Engagement und großer Tatkraft für Hilfsbedürftige und Bildungsprojekte ein. Bereits früh kümmerte sie sich um Menschen mit Unterstützungsbedarf, etwa als Betreuerin in Feriencamps für behinderte Jugendliche oder in Obdachlosenprojekten. In Potsdam hat sie sich für die Wiedereinrichtung der im 18. Jahrhundert gegründeten Marienschule in Potsdam stark gemacht, die von den Nationalsozialisten aufgelöst und zu DDR-Zeiten nicht wieder eröffnet worden war. Bettina Maes hat im Förderverein in verschiedenen Funktionen unermüdlich für die Schule geworben, Unterstützer und Geld gesammelt – und später die Schule als Schulleiterin maßgeblich geprägt und zu einem Ort der Toleranz, Respekt, Klarheit und Offenheit entwickelt. Dieses ehrenamtliche Engagement ist gerade heute, in Zeiten von Ausgrenzung und gesellschaftlichen Brüchen wichtiger denn je – es ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“

Die 1966 in Bad Godesberg geborene Bettina Maes studierte Französisch und Englisch auf Lehramt und arbeitet seit 1998 als Lehrerin an Schulen des Erzbistums Berlin. Neben ihrem Engagement für die Marienschule ist sie auch noch in der Pfarrgemeinde und im Förderverein der Kita aktiv. Seit 2003 setzt sie sich als Mitglied des Malteser Ordens für benachteiligte und bedürftige Menschen ein. Sie lebt in Potsdam

Hintergrund: Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird durch den Bundespräsidenten an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Er ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

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