In Sachen Internationalität haben Brandenburgs Hochschulen die Nase vorn
(vom 31.08.2009)Brandenburgs Hochschulen sind im Bereich Internationalität im Bundesvergleich sehr gut aufgestellt. Dies belegen Studien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sowie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS).
Besonders im so genannten ERASMUS-Programm der EU erreicht Brandenburg Spitzenwerte. So belegt das Brandenburg beim Anteil der Studierenden, die 2007/2008 mit ERASMUS ins Ausland gingen, bundesweit den 2. Platz. Die Europa-Universität Viadrina steht hierbei im Vergleich aller deutschen Hochschulen an 4. Stelle. Auch beim Austausch von Wissenschaftlern sind Brandenburgs Hochschulen ganz vorn mit dabei: Die Universität Potsdam belegt bundesweit den 7. Platz; die Brandenburgische Technische Universität kommt auf den 17. Platz.
Ausländische Studierende fühlen sich ebenfalls wohl an Brandenburgs Hochschulen. So ist Brandenburg seit Jahren das einzige ostdeutsche Land, in dem der Anteil ausländischer Studierender mit 12,2 % über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder belegt bei den Bildungsausländern sogar mit 23,9 % den bundesweit 3. Platz. Den 3. Platz nimmt Brandenburg mit 12,6 % auch hinsichtlich des Anteils ausländischer Absolventen ein.
Der Anteil ausländischer Hochschulmitarbeiter ist in Brandenburg ebenfalls vergleichsweise hoch. Mit 10,1 % liegt Brandenburg auch hier als einziges ostdeutsches Land über dem Bundesdurchschnitt, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat sogar einen Anteil ausländischer Mitarbeiter von 14,0 %.
„Die Zahlen sind ein Beleg dafür, dass die Anstrengungen der brandenburgischen Hochschulen im Bereich Internationalisierung zu Erfolgen führen und sie zeigen auch wie attraktiv der Hochschulstandort Brandenburg für ausländische Studierende und Wissenschaftler ist“, so Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Wanka.

Pressemitteilung

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