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12.04.2016Stiftung für das sorbische Volk hat neuen Direktor - Kulturstaatssekretär Gorholt gratuliert Jan Budar zur Wahl

Neues Fenster: Bild - Institutionen - vergrößern Die meisten niedersorbischen Institutionen haben Ihren Sitz im Wendischen Haus. ©M. Nowak

Kulturstaatssekretär Martin Gorholt gratuliert als Beauftragter für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg Jan Budar zur Wahl als Direktor der Stiftung für das sorbische Volk. Der bisherige Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung für das sorbische Volk wurde heute in Cottbus vom Stiftungsrat gewählt. „Jan Budar ist ein würdiger Nachfolger für den ausgeschiedenen langjährigen Direktor Marko Suchy. Ich bin davon überzeugt, dass er die Stiftung für das sorbische Volk mit seinem Engagement und seiner Erfahrung weiter voranbringen, die sorbische/wendische Kultur und Sprache sichern und den Anliegen der in der Lausitz lebenden Sorben/Wenden im Land Gehör verschaffen wird“, so Gorholt. „Die wendische Kultur und Zweisprachigkeit sind gelebtes kulturelles Erbe und ein Alleinstellungsmerkmal im Süden Brandenburgs und tragen zur Attraktivität und Vielfalt der Region bei. Ich freue mich, dass wir die Stiftung für das sorbische Volk in diesem Jahr mit mehr als drei Millionen Euro unterstützen können.“

Jan Budar folgt auf Marko Suchy, der Ende des vergangenen Jahres als Direktor der Stiftung für das sorbische Volk verabschiedet wurde. Die Stiftung fördert als gemeinsames Instrument der Länder Brandenburg und Sachsen mit Unterstützung des Bundes die Bewahrung, Entwicklung, Förderung und Verbreitung der sorbischen Sprache, Kultur und Traditionen. Sie hilft mit ihren Mitteln Institutionen wie dem Sorbischen National-Ensemble, dem Domowina-Verlag, dem Sorbischen Institut und der Schule für niedersorbische Sprache und Kultur. Die Sorben-Stiftung wurde 1991 in Sachsen gegründet, im Jahr 1998 unterzeichneten Sachsen und Brandenburg dazu einen Staatsvertrag. Das Land Brandenburg unterstützt die Stiftung jährlich mit rund 3,1 Millionen Euro.

Das Land Brandenburg hat im Jahr 2014 das Sorben/Wendengesetz novelliert, um die Kultur und Sprache der nationalen Minderheit besser zu schützen. Kulturstaatssekretär Martin Gorholt ist der erste Beauftragte der Landesregierung für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Weiterentwicklung des Minderheitenrechts im europäischen und internatio­nalen Rahmen.

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