Ministerium

Fachabteilungen

Service

Staatssekretär Martin Gorholt bei der Europäischen Kommission

Um Probleme bei der Umsetzung des Erasmus+-Programms auszuräumen und für ein „Europäisches Jahr des kulturellen Erbes“ zu werben, traf sich Staatssekretär Martin Gorholt am 21.01.2015 in Brüssel mit dem Generaldirektor für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission, Xavier Prats Monné. Staatssekretär Gorholt war in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kommission für europäische und internationale Angelegenheiten der Kultusministerkonferenz zu diesen Gesprächen beauftragt. Herr Prats Monné sicherte zu, schnell nach Lösungen zu suchen, damit Schulen verstärkt strategische Schulpartnerschaften mit ausländischen Schulen eingehen können und die entsprechenden Projekte auch über das Erasmus+-Programm finanziert werden. Die Anlaufprobleme des Erasmus+-Programms in der neuen Förderperiode und die spät eingetretene Klarheit über die künftige Mittelausstattung haben zu einer hohen Ablehnungsquote bei Schulprojekten geführt, so Prats Monné.

Herr Prats Monné zeigte sich auch sehr aufgeschlossen für ein „Europäisches Jahr des kulturellen Erbes“, das 2017 oder 2018 stattfinden könnte. Im Mittelpunkt eines solchen Europäischen Jahres könnte ein umfassender Austausch zwischen den europäischen Partnern stehen, wobei die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft ergebnisorientiert diskutiert werden sollten. Auch das bürgerschaftliche Engagement für den Erhalt unseres Kulturerbes könnte damit angeregt und gestärkt werden, schließlich seien das kulturelle Erbe und der Denkmalschutz gerade in Krisenzeiten ein wichtiges identifikationsstiftendes Element in Europa, begründete Gorholt den Vorschlag.

Der Arbeitstag in Brüssel war für Staatssekretär Gorholt auch Anlass, sich mit mehreren Abgeordneten des Europäischen Parlaments, darunter mit der Brandenburger Europaabgeordneten Susanne Melior, zu politischen Gesprächen zu treffen und selbstverständlich fand der fast schon obligatorische Besuch bei der Brandenburger Landesvertretung in Brüssel statt.

Xavier Prats Monné und Martin Gorholt ©MWFK

Generaldirektor für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission, Xavier Prats Monné, und Staatssekretär Martin Gorholt beim Austausch von Gastgeschenken in Brüssel.

Gastgeschenke werden ausgetauscht ©MWFK

Susanne Melior und Martin Gorholt ©MWFK

Staatssekretär Martin Gorholt mit der Brandenburger Abgeordneten im Europäischen Parlament, Susanne Melior, in ihrem Brüsseler Büro.

Um ihren Studenten und ihrem Doktoranden die relevanten Institutionen der europäischen Verkehrspolitik näher zu bringen, organisierte Stiftungsprofessorin Dr.-Ing. Claudia Langowsky von der Fachhochschule Brandenburg (FHB) eine Exkursion nach Brüssel. Neben der Teilnahme an einer Sitzung des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlamentes, einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Ausschusses, Herrn Michael Cramer, ergab sich bei einem Besuch in der Landesvertretung Brandenburg ein Treffen mit Staatssekretär Martin Gorholt. Dabei war das Zusammenspiel von deutscher Landes- und europäischer Politik das beherrschende Thema.

©MWFK

Von links nach rechts: Christian Wagner, Lars Zachau (beide FHB), Dr. Gundula Herwig (MWFK Brandenburg), Dr. Marcus Wenig (Leiter Vertretung des Landes Brandenburg bei der EU), Staatssekretär Martin Gorholt, Birgit Urban (Landesvertretung Brandenburg), Prof. Claudia Langowsky, Gino Pehl (FHB), Sven Hohenstein (Doktorand FHB).

©MWFK

Als einzige deutsche Gutachterin für „shift2rail“ (im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020) hat Professorin Langowsky das Interesse der Anwesenden geweckt.

Kontakt- Stabsstelle

Stabsstelle Internationales und EU-Angelegenheiten

Referatsleiterin
Dr. Gundula Herwig
Telefon: 0331 / 866 4570
gundula.herwig@mwfk.brandenburg.de