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Brandenburgs Hochschulen auf internationalem Kurs

In der Hochschulentwicklungsplanung des Landes Brandenburg bis 2025 wurde u. a. festgelegt, dass alle Hochschulen ihre Internationalisierungsanstrengungen auf der Basis ihrer Internationalisierungsstrategien deutlich ausbauen sollen. Die systematische Öffnung zu einer internationaleren Hochschule soll über strategisch begründete Zielregionen erfolgen. Um allen Hochschulangehörigen interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen, sind ausländische Studierende sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in allen Bereichen des hochschulischen Lebens aktiv einzubeziehen.

Schließlich vollzieht sich Internationalisierung auf vielen Handlungsebenen: Austausch und Gewinnung von Studierenden, Lehrenden, Verwaltungsmitarbeitenden sowie Forscherinnen und Forschern, „Internationalisation at Home“, internationale Forschungskooperationen, internationale Zusammenarbeit bei der Lehre, gemeinsame internationale Studiengängen mit ausländischen Hochschulen, gemeinsame Publikationen, Einwerbung von Drittmitteln ausländischer Partner und Teilnahme an Stipendienprogrammen. Fokussieren sich mehrere Internationalisierungsdimensionen dauerhaft auf bestimmte Partnerhochschulen, kann man von strategischen Partnerschaften sprechen. Und strategische Partnerschaften gewinnen zunehmend größere Bedeutung beim Einwerben von EU-Forschungsmitteln.

Das Werben der Hochschulen um internationale Studierende und Mitarbeiter/innen ist seit Jahren erfolgreich. Im Wintersemester 2014/15 waren 7.187 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingeschrieben (13,7 % aller Studierenden). Sie stammen aus 136 Ländern. Gleichzeitig waren 599 Personen des wissenschaftlichen Personals (11 %) ausländischer Herkunft. Die größte Gruppe der internationalen Studierenden bilden junge Polinnen und Polen (1.006), gefolgt von Russinnen und Russen (742), Türkinnen und Türken (395) und Chinesinnen und Chinesen (393). Die Zahlen verdeutlichen, dass das kleine Hochschulsystem des Landes Brandenburg im Wettbewerb um die klügsten und kreativsten Köpfe gut aufgestellt ist.

Ausländische Hochschulmitglieder stellen die Hochschulen vor neue Herausforderungen, denn sie benötigen nicht nur spezielle Informationen, sondern auch besondere Unterstützung, um das Hochschul- und Alltagsleben in Deutschland zu meistern. Das fängt bei der Wohnungssuche und auf den Ausländerämtern an und hört bei der Kontoeröffnung und dem Handyvertrag längst nicht auf. Um den Studien- und Lehrerfolg sicher zu stellen, müssen sie umfänglich in das deutsche Studiermodell eingewiesen werden, da sie oft andere Lern- und Lehrerfahrungen mitbringen. Eine Willkommenskultur und ein Diversity Management sind hierfür unverzichtbar.

Hochschulpartnerschaften

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Integrierte internationale Studiengänge der Brandenburger Hochschulen

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Internationales der Brandenburger Hochschulen im Internet

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Verteilung der strategischen/wichtigsten Partnerschaften der Brandenburger Hochschulen nach Ländern

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