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Rückführung von kriegsbedingt verlagertem Kulturgut

Im Zweiten Weltkrieg fand eine in ihren ganzen Ausmaßen bis heute nicht bekannte Verlagerung von Kulturgut statt. Der groß angelegte Kunstraub der Nationalsozialisten riss viele Sammlungen auseinander. Zahlreiche Kunstschätze wurden zerstört. Die Aktivitäten der sowjetischen Besatzungsmacht und der von ihr damals eingesetzten Trophäenkommission sind bis heute nicht detailliert aufgearbeitet.

Die politischen Veränderungen in den mittel- und osteuropäischen Staaten ermöglichten es, in Verträgen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion sowie anderen ehemals sozialistischen Ländern Mittel- und Osteuropas zu vereinbaren, dass verschollene oder unrechtmäßig verlagerte Kulturgüter, die sich auf dem Territorium der beiden Vertragspartner befinden, zurückgeführt werden sollen.

Das Land Brandenburg hat gemeinsam mit den anderen Ländern eine Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste eingerichtet, deren Aufgabe unter anderem ist, die Verluste an Kulturgut zu recherchieren und zu dokumentieren die Landesministerien, Kultureinrichtungen, Ländervertreter auf verschiedenen Ebenen des Verhandlungsprozesses zu beraten und deren Tätigkeit zu koordinieren.

Durch deren Arbeit werden die Grundlagen für die Rückführung von Kulturgütern auch in das Land Brandenburg gelegt.

Kontakt - Referat 33

Referat 33
Museen, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Erinnerungskultur

Referatsleiterin:
Karin Melzer
Telefon: 0331 / 866 49 50
karin.melzer@mwfk.brandenburg.de