EU forciert Forschungsvorhaben am IHP
(vom 05.01.2010)„Eines der größten Forschungsvorhaben des Instituts für Innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) erhält Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 22,5 Mio. Euro“, teilte Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch in Potsdam mit. Aus dem EU-Programm „Zukunft durch Forschung“ wird die IHP-Forschung zu „Neuen Kommunikations-Systemen auf Basis nanoelektrischer Technologien“ gefördert. Die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro soll Ende 2013 abgeschlossen werden können.
Das IHP erforscht und entwickelt drahtlose Kommunikationstechnologien. Seine Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, die europäische und deutsche Industrie zu stärken sowie regional attraktive Voraussetzungen für Hochtechnologien zu schaffen. Zusätzlich zur Fokussierung auf die Kommunikations- und Mikroelektronikindustrie entwickelt das IHP Lösungen für die Automobilbranche, die Luft- und Raumfahrtbranche sowie für Unternehmen im Bereich der Lebenswissenschaften.
„Die Forschungsinstitute im Land Brandenburg gehören inzwischen zu den modernsten in Deutschland“, so Ministerin Münch. „Das IHP wird mit diesem Forschungsprojekt sein Profil weiter schärfen und seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen“, so die Ministerin.
Ministerin Münch wird dem IHP am 14. Januar den Zuwendungsbescheid über die EU-Förderung übergeben.

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