16.05.2018Landmode von ‘landmade‘ im Kulturministerium

Neues Fenster: Bild -  - vergrößern Strodehner Frauen in "landmade"

Kulturministerin Martina Münch hat heute die Ausstellung ‘Strodisign‘ mit Objekten und Zeichnungen von Gabriele Konsor sowie Fotos von Birte Hoffmann eröffnet. „Das Land zu Gast in der Stadt: Mit der aktuellen Ausstellung ‘Strodisign‘ zeigen wir im Kulturministerium in den kommenden Wochen ein partizipatives Kunstprojekt, das im havelländischen Dorf Strodehne entstanden ist. Künstlerinnen, Designerinnen und Dorfbewohnerinnen haben mit ungewöhnlicher Kreativität und großer Leidenschaft gemeinsam Kleidungsstücke und textile Kunstwerke entwickelt. Damit ist ‘Strodisign‘ ein gelungenes Beispiel dafür, wie Kultur in der Fläche realisiert und erlebbar wird. Solche künstlerischen Projekte tragen nicht nur zur Lebensqualität vor Ort bei – sie schaffen auch Identität, entwickeln Strahlkraft über den eigenen Ort hinaus und stehen für die Vielfalt künstlerischen Schaffens in unserem Land.“

Im Jahr 2016 haben Künstler, Kulturschaffende und Dorfbewohner aus dem havelländischen Strodehne unter der Regie des Vereins ‘landmade.Kulturversorgungsraum‘ gemeinsam textile Produkte aus Musterpaletten von DDR-Gardinenstoffen entwickelt. Mit den Stoffen war früher unter anderem die Essensküche der örtlichen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft ausgestattet. Traditionelle dörfliche Alltagskleidung wie die Kittelschürze wurde im Rahmen dieses partizipatorischen Kunstprojektes durch neues Design und andere Schnitte in eine neue Erscheinungsform umgewandelt.

Birte Hoffmann wurde 1983 geboren, wuchs in Braunschweig auf und absolvierte in ihrer Heimatstadt eine Ausbildung zur Fotografin. Von 2007 bis 2012 studierte sie an der Fachhochschule Potsdam Kulturarbeit.

Die in Delmenhorst geborene Gabriele Konsor ist bildende Künstlerin. Sie hat 2002 ihren Arbeitsort von Berlin nach Strodehne verlegt und arbeitet dort unter anderem an zeitgenössischen partizipatorischen Kunstprojekten. Sie wurde für ihre Arbeiten bereits mehrfach mit Stipendien und Kunstpreisen ausgezeichnet: unter anderem mit dem DAAD-Stipendium Madrid, dem Stipendium des Kunstfonds Bonn und mit einem Auslandsstipendium im Rahmen des Brandenburgischen Kunst-Förderpreises.

Gezeigt werden die Kreationen und die Fotos der Kunstaktion im Foyer im zweiten Stock des Kulturministeriums. Die Ausstellung endet am 29. Juni 2018 und ist montags bis freitags von 7.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur zeigt regelmäßig Ausstellungen. Zuletzt war die Ausstellung ‘Von (Wesens)Verwandtschaften und (Gleich)Artigkeiten‘ aus der Sammlung des 2017 eröffneten Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst Cottbus-Frankfurt (Oder) zu sehen. Davor wurden Ausstellungen der Potsdamer Malerin Ute Manoloudakis, des Vereins proWissen Potsdam und des Brandenburger Malers und Karikaturisten Jan Beumelburg gezeigt.

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