09.05.2018Zentrales SPSG-Kunstgutdepot eröffnet

Neues Fenster: Bild - SPSG Kunstgutdepot  - vergrößern ©SPSG/Frank Kallensee

Im Beisein von Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch, des Berliner Kulturstaatssekretärs Torsten Wöhlert und des Ministerialdirektors bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Günter Winands, wurde heute in Potsdam das neue zentrale Kunstgutdepot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) seiner Bestimmung übergeben. SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh nahm das Gebäude symbolisch von den Architekten in Empfang.

Kulturministerin Münch würdigte in ihrer Ansprache das neue Gebäude als Meilenstein“ für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. „Mit der Inbetriebnahme des Zentralen Kunstgutdepots erreichen wir einen großen Fortschritt in der Bewahrung der wertvollen Kunstschätze. Die technisch und konservatorisch hochmoderne Anlage bietet beste Bedingungen für die dauerhafte und sichere Aufbewahrung und Erforschung bedeutender und oft empfindlicher Kulturgüter. Der Bund und die Länder Berlin und Brandenburg unterstreichen mit der Finanzierung des Depots die Bedeutung des kulturellen Erbes. Von den Möglichkeiten im Zentralen Kunstgutdepot und denen des bereits im vergangenen Jahr eröffneten Wissenschafts- und Restaurierungszentrums profitiert neben der Stiftung auch der Wissenschaftsstandort Brandenburg-Berlin insgesamt.“

Im neuen Zentraldepot werden alle nicht in den Schlössern ausgestellten Sammlungsbestände der SPSG wie Gemälde, Rahmen, Möbel, Uhren, Musikinstrumente, Lampen, Textilien, Metall-Sammlungen, keramische Sammlungen, Öfen, Glas und kunstgewerbliche Gegenstände von derzeit sechs Einzeldepotstandorten zusammengeführt. Der zweigeschossige Bau verfügt über eine Fläche von mehr als 5.000 Quadratmetern. Die Baukosten betragen rund 12 Millionen Euro.

Das Zentraldepot ist das letzte große Projekt im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms für die preußischen Schlösser und Gärten, das der Bund sowie die Länder Brandenburg und Berlin für die Jahre 2008 bis 2017 zur Rettung bedeutender Denkmäler der Berliner und Potsdamer Schlösserlandschaft aufgelegt haben. Insgesamt erhielt die Stiftung im Rahmen dieses Investitionsprogramms rund 155 Millionen Euro, darunter 77,5 Millionen Euro vom Bund, 53 Millionen Euro vom Land Brandenburg und 24,5 Millionen Euro vom Land Berlin.

Im vergangenen Jahr haben der Bund und beide Länder das Sonderinvestitionsprogramm 2 beschlossen. Damit stehen bis 2030 weitere 400 Millionen Euro bereit. Der Bund trägt zu dem Programm 200 Millionen Euro bei, das Land Brandenburg 131 Millionen Euro und das Land Berlin 69 Millionen Euro.

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