08.05.201873. Jahrestag der Befreiung von der NS-Diktatur

Neues Fenster: Bild - Lindenstraße2 - vergrößern Hörstation MfS ©Gedenkstätte Lindenstraße

Kulturministerin Martina Münch hat heute die Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam besucht. Dabei würdigte sie die Gedenkstätte als authentischen und bedeutenden Gedenkort des Landes Brandenburg. „Die Gedenkstätte Lindenstraße ist mit ihrer fast 200-jährigen Geschichte ein besonderer Kristallisationspunkt der Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und steht heute als Gedenkort für die Überwindung der Diktatur. Der 73. Jahrestag des Kriegsendes macht heute und an diesem Ort besonders deutlich, von welchem unbarmherzigen, menschenverachtenden System Deutschland am 8. Mai 1945 befreit wurde“, so Münch. „Die Gedenkstätte ist ein wichtiger Bestandteil der zeitgeschichtlichen Erinnerungskultur des Landes und der historisch-politischen Bildung für nachfolgende Generationen. Gerade junge Menschen sollen für Mechanismen eines Unrechtssystems sensibilisiert werden – und damit auch für die Notwendigkeit, sich aktiv für Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz einzusetzen.“

Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße erinnert an Verfolgte der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungsherrschaft sowie der SED-Diktatur, engagiert sich für politisch-historische Bildung und fördert Wissenschaft und Forschung in der Gedenkstätte. Das ehemalige Gefängnis in der Potsdamer Lindenstraße 54 wurde 1993 in eine Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt umgewandelt. Im Haus mit seiner wechselvollen Geschichte waren bis 1989 mehr als 170 Jahre lang Menschen inhaftiert, rund 55 Jahre diente das Haus als Untersuchungs- und Haftanstalt für politische Gefangene. In Folge der Friedlichen Revolution 1989 wurde das Haus zu einem Ort der Demokratie und Sitz der Bürgerbewegungen. Das Kulturministerium fördert die Gedenkstätte Lindenstraße mit jährlich 300.000 Euro.

Weitere Informationen: www.gedenkstaette-lindenstrasse.de

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