07.05.2018Neues Transfer- und Innovations-Zentrum in Golm

Neues Fenster: Bild - Wissenschaftspark Potsdam-Golm - vergrößern Standort Wissenschaftspark Potsdam-Golm ©Lutz Hannemann

In Potsdam Golm hat die Universität Potsdam heute das  Projekt ‘GO:UP‘ gestartet. Das Vorhaben umfasst mit dem Technologiecampus, dem Bildungscampus und dem Gesellschaftscampus drei Transfer- und Innovations-Projekte. Es wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative ‘Innovative Hochschule‘ in den kommenden fünf Jahren mit rund 5,7 Millionen Euro gefördert.

Wissenschaftsministerin Martina Münch würdigt das Projekt ‘GO:UP‘ als großen Erfolg der Universität Potsdam und als Innovationsschub für den Wissenschaftspark Golm. „Das Projekt ‘GO:UP‘ bringt mit dem Aufbau von drei Zentren den Wissens- und Technologietransfer im Land Brandenburg erheblich voran, bietet Anknüpfungspunkte für Unternehmen und befördert den Dialog zwischen Gesellschaft und Wissenschaft. Mit dem Projekt stellt die Universität Potsdam einmal mehr unter Beweis, dass sie sich in den vergangenen Jahren zu einer Adresse leistungsstarker Forschung und eines intensiven Technologie- und Wissenstransfers entwickelt hat“, so Münch. „Mit der neuen Transferstrategie des Landes geben wir wichtige Impulse für die Verbesserung des Transfers und den Ausbau des Forschungsstandortes. Wissenstransfer stärkt unsere wirtschaftliche Entwicklung und trägt dazu bei, jungen Menschen sehr gute berufliche Perspektiven im Land Brandenburg zu eröffnen.“

Mit dem ‘Technologiecampus Golm‘ – einem Projekt mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) – sollen gemeinsam mit Unternehmen so genannte Joint Labs aufgebaut werden, die über Organisations- und Fächergrenzen hinweg Räume für Innovationen schaffen und Ausgründungen vorbereiten. Der ‘Bildungscampus Golm‘ soll den Standort mit einem Lerncampus, Netzwerken zur digitalen Bildung sowie dem Aufbau einer Laborschule zu einem Transferzentrum für digitales Lernen entwickeln. Der ‘Gesellschaftscampus Golm‘ soll die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Bevölkerung zu wichtigen Themen wie die Energiewende, grüne Technologien oder aktuelle Gesundheitsfragen befördern.

Mit dem Förderprogramm ‘Innovative Hochschule‘ unterstützen der Bund und die Länder die Hochschulen bei der Entwicklung von Konzepten und Strukturen im Bereich Transfer und Innovation. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit 48 Hochschulen in 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt, darunter auch 3 Hochschulen im Land Brandenburg. Neben dem Projekt ’GO:UP‘ der Universität Potsdam wurde auch das Verbundprojekt ‘Innovation Hub 13 – Fast track to transfer‘ der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg ausgewählt. Die drei Hochschulen und ihre Partner erhalten für ihre Projekte vom Bund und vom Land Brandenburg in den nächsten fünf Jahren rund 19 Millionen Euro aus dem Programm.

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