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01.12.201712. Einsteintag in Potsdam

Neues Fenster: Bild - BBAW - vergrößern ©Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute anlässlich des 12. Einsteintags in Potsdam die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften als bedeutende Wissenschaftseinrichtung beider Länder gewürdigt. „Die Akademie kann auf eine mehr als 300-jährige bewegte Geschichte zurückblicken, die von prominenten Mitgliedern wie Max Planck, Albert Einstein, Johann Gottfried Herder und Rudolf Virchow geprägt ist. Seit ihrer Gründung äußert sie sich engagiert, fundiert und vernehmlich zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen“, so Münch. „Die Berlin Brandenburgische Akademie steht besonders für den Brückenschlag von Geisteswissenschaft, Kulturgeschichte und Kultur. Mit ihren Forschungsthemen ist sie ein wichtiger Akteur in unserer leistungsstarken Wissenschaftslandschaft – dafür stehen unter anderem die vier brandenburgischen Langzeitvorhaben der Akademie im Herzen Potsdams Am Neuen Markt, aber auch die interdisziplinäre Arbeitsgruppe Historische Gärten im Klimawandel, die der Frage nachgeht, wie die kulturgeschichtlich überaus bedeutsamen und einmaligen Parkanlagen, etwa in Babelsberg und Branitz, dauerhaft gesichert werden können.“

Die Festsitzung zum Einsteintag in Potsdam ist eine der zentralen jährlichen Festveranstaltungen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit der der Namensgeber Albert Einstein geehrt wird. Den Festvortrag ‘Halbe Arbeit hat er nie geduldet – Theodor Mommsen und die Akademie‘ hält Prof. Dr. Bernd Seidensticker. Auf der Festveranstaltung wurden neue Akademiemitglieder vorgestellt sowie der Potsdamer Nachwuchswissenschaftlerpreis und Preise der Akademie verliehen.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften wurde 1992 von den Ländern Berlin und Brandenburg gegründet. Die Akademie führt ihre Tradition auf die Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften zurück, die unter maßgeblicher Beteiligung von Gottfried Wilhelm Leibniz im Jahr 1700 gegründet wurde. Die rund 300 Akademiemitglieder befassen sich in inter- und transdisziplinären Arbeitsgruppen mit Zukunftsfragen der Gesellschaft sowie mit Arbeiten zur Erschließung des kulturellen Erbes. Neben langfristig angelegten Forschungsprojekten, etwa zur Geistes- und Kulturgeschichte, engagieren sie sich auch in der Nachwuchsförderung: Seit mehreren Jahren bieten ihre Mitglieder in Brandenburger Schulen Vorträge zu aktuellen natur- und geisteswissenschaftlichen Themen an. Präsident ist der Mathematiker Martin Grötschel. Im Rahmen der gemeinsamen Förderung unterstützt das Land Brandenburg die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften in diesem Jahr mit rund 2,6 Millionen Euro.

Weitere Informationen: www.bbaw.de

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