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21.09.2017Wissenschaftlicher Nachwuchs sichert Wettbewerbsfähigkeit

Neues Fenster: Bild - Uni Potsdam - Hörsaal - vergrößern ©Karla Fritze

Wissenschaftsministerin Martina Münch gratuliert der Universität Potsdam zu ihrem Erfolg bei der ersten Auswahlrunde im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Universität erhält eine achtjährige Förderung für zwölf Professuren. Das teilte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder heute in Berlin mit. Ministerin Münch: Das Ergebnis belegt eindrücklich die Wettbewerbsfähigkeit des im Vergleich mit den meisten anderen Ländern noch jungen Brandenburger Hochschulsystems. Es ist zudem eine besondere Anerkennung der hervorragenden wissenschaftlichen und konzeptionellen Arbeit der Universität Potsdam. Mit dem Förderprogramm bringen Bund und Länder gemeinsam die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses voran. Damit schaffen wir eine gute Voraussetzung dafür, dass die besten Köpfe auch dauerhaft in unseren wissenschaftlichen Einrichtungen bleiben“, so Münch. „Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler treiben die wissenschaftliche Entwicklung voran, bilden hoch qualifizierte Arbeitskräfte aus, sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit und tragen dazu bei, dass wir in der globalen Wissensgesellschaft erfolgreich bestehen können. Um sie noch besser zu unterstützen, wurden an den Hochschulen unbefristete Beschäftigungen geschaffen und die begleitenden Qualifizierungen des wissenschaftlichen Nachwuchses erweitert. Zudem bauen wir derzeit ein landesweites Netzwerk für die Karriereentwicklung von Postdocs auf. Damit verbessern wir die Perspektiven junger Forscherinnen und Forscher sowohl in den Hochschulen und Forschungsinstituten als auch in weiteren Tätigkeitsfeldern wie der Wirtschaft.“

Das Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses läuft von 2017 bis 2032. Der Bund stellt hierfür insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Das Programm soll die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses an Universitäten besser planbar und transparenter machen. Mit dem Programm werden in diesem Jahr bundesweit 500 zusätzliche Professuren und 2019 weitere 500 Professuren für jeweils acht Jahre vom Bund finanziert. Voraussetzung für eine Antragstellung war, dass die Bundesländer entsprechende Tenure-Track-Professuren einrichten und nach acht Jahren deren Verstetigung sicherstellen. Eine Tenure-Track-Professur sieht nach erfolgreicher Bewährungsphase den unmittelbaren Übergang in eine Lebenszeitprofessur vor. Mit dem Programm geben Bund und Länder zusammen einen nachhaltigen Impuls für die Einführung des Tenure-Track als eigenständigem Karriereweg neben dem herkömmlichen Berufungsverfahren von Professuren an Universitäten.

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