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20.09.2017Stärkung von Chancengleichheit und Familienorientierung

Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute in Erkner die 29. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen unter dem Titel ‘Grenzgänge. Internationalisierung im Kontext von Hochschule und Geschlechterpolitik‘ eröffnet. Dabei betonte sie die Bedeutung von Frauen- und Gleichstellungspolitik an Hochschulen. „Die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen arbeitet seit Jahrzehnten beharrlich, engagiert und erfolgreich daran: Sie leistet wertvolle Vernetzungsarbeit, fördert Erfahrungsaustausch und formuliert wissenschafts- und frauenpolitische Positionen und Forderungen“, so Gutheil. Die Staatssekretärin betonte, dass Frauen im Wissenschaftsbereich künftig noch gezielter gefördert sollen. „Ich freue mich, dass wir dazu erst kürzlich die Vereinbarung ‘Qualitätsstandards für Chancengleichheit und Familienorientierung an den brandenburgischen Hochschulen‘ unterzeichnen konnten. Damit möchten wir junge Frauen auf ihrem Karriereweg in der Wissenschaft ermutigen und ihnen eine Perspektive in Brandenburg bieten. Ich begrüße es sehr, dass die Hochschulen ihre erfolgreichen Anstrengungen der vergangenen Jahre fortsetzen und sich auch künftig an Förderprogrammen für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen beteiligen, sie auf ihrem Karriereweg beraten und unterstützen sowie Angebote entwickeln, um qualifizierte Frauen dauerhaft im Wissenschaftsbereich zu gewinnen und zu halten. Gute Rahmenbedingungen bei Chancengleichheit, Gleichstellung sowie Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie tragen wesentlich zur Attraktivität von Hochschulen bei und spielen auch im Wettbewerb mit anderen Hochschulen – etwa bei der Gewinnung der besten Köpfe für Lehre und Forschung – eine immer wichtigere Rolle.“

Die diesjährige Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen findet vom 20. bis 22. September in Erkner (Landkreis Oder-Spree) statt. Dabei finden unter anderem Debatten und Workshops zu verschiedenen Themen wie ‘Angebote für studieninteressierte geflüchtete Frauen an Hochschulen‘, ‘Gender in internationalen Forschungskooperationen‘ und ‘Internationalisierung an Hochschulen‘ statt. Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Tagung mit 4.000 Euro.

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