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19.09.2017Moderne Forschungsbedingungen für rund 350 Max-Planck-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Neues Fenster: Bild - MPIMP - vergrößern Bewässerung ©Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Wissenschafts- und Forschungsstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam-Golm beim heutigen Richtfest für einen Erweiterungsbau als herausragende Forschungseinrichtung gewürdigt. „Das Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie hat sich zu einem der führenden Standorte für Pflanzenforschung entwickelt und gehört weltweit zu den renommiertesten Forschungsinstituten auf diesem Gebiet. Ich freue mich, dass wir mit dem vom Land unterstützten Neubau des Instituts den hervorragenden Wissenschafts- und Forschungsstandort in Potsdam-Golm gezielt stärken, die Vernetzung zwischen außeruniversitärer Forschung und Hochschulen weiter ausbauen und den Wissenstransfer intensivieren können. Das alles trägt dazu bei, dass der Standort Golm mittlerweile auch international ein Synonym für Spitzenforschung geworden ist, und hilft auch entscheidend bei der Fachkräftesicherung im Land.“

Auf insgesamt mehr als 5.000 Quadratmetern (Bruttogeschossfläche) sollen bis Anfang 2019 neue Büroräume, Labore, Klimakammern, Pflanzenanzuchtkammern und IT-Flächen sowie Werkstatt- und Lagerflächen für die etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. Die Gesamtbaukosten inklusive Ausstattung werden bei rund 18 Millionen Euro liegen, die vom Bund, von den Bundesländern und vom Land Brandenburg getragen werden.

Das 1994 gegründete Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie beschäftigt sich mit der Untersuchung von Lebensvorgängen in pflanzlichen Zellen, Geweben und Organen. Ziel dieser Untersuchungen ist es, nicht nur einzelne Abläufe wie die Aufnahme von Stoffen, den Aufbau, die Speicherung, den Transport und die Mobilisierung pflanzlicher Inhaltsstoffe sowie deren Regulation bis ins molekulare Detail zu verstehen, sondern das Zusammen- und Wechselspiel der verschiedensten Prozesse zu begreifen. Im Rahmen dieses systembiologischen Ansatzes interessiert die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besonders, wie pflanzliches Wachstum organisiert und reguliert wird und in welcher Form verschiedenste Umweltfaktoren das Wachstum beeinflussen.

Die Max-Planck-Gesellschaft unterhält derzeit 84 Institute und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland. Im Land Brandenburg sind neben dem Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie auch das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) und das Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm tätig.

Der Forschungsstandort Golm ist mit dem Campus der Universität Potsdam, den drei Max-Planck-Instituten, zwei Fraunhofer-Instituten, dem Gründer- und Innovationszentrum GO:IN und dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv der größte Wissenschaftspark im Land Brandenburg: Auf rund 50 Hektar sind mehr als 2.500 Menschen beschäftigt und rund 9.000 Studierende eingeschrieben. Hier wird internationale Spitzenforschung von der Biotechnologie bis zur Gravitationsphysik, die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und forschungsnahe Produktion betrieben.

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