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18.09.2017Brandenburg meets Argentina

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Brandenburgs Wissenschafts-, Forschungs- und Kulturministerin Martina Münch und Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, haben zum Ende ihres Besuchs in Argentinien eine positive Bilanz der Reise gezogen. Beide hatten im Rahmen einer Delegation der Universität Potsdam vom 14. bis 18. September Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Museen und Schulen in Argentinien besucht und insbesondere Möglichkeiten der Kooperation besprochen.

Ministerin Münch: „Es gibt inzwischen vielfältige und fruchtbringende Kontakte zwischen der Universität Potsdam und Einrichtungen in Argentinien – das haben die Gespräche, Veranstaltungen und Treffen in den vergangenen Tagen gezeigt. Von den guten Kontakten und gegenseitigen Impulsen werden beide Seiten in Zukunft profitieren. Mit der Pflege und dem Ausbau ihrer internationalen Kontakte belegt die Universität Potsdam einmal mehr, dass sie mittlerweile zu den großen und auch international forschungsstarken Hochschulen gehört. Das hat sich zuletzt auch in guten Ergebnissen bei  so Münch. „Die Universität Potsdam ist als vergleichsweise junge Hochschule in Forschung und Lehre sehr gut positioniert und gehört zu den führenden wissenschaftlichen Einrichtungen der Hauptstadtregion. Die exzellente Verzahnung mit der außeruniversitären Forschung sorgt für zusätzliche Impulse und sehr gute Perspektiven, gerade für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die jüngsten Erfolge der Universität in diesem Jahr – die Einwerbung von zwei neuen Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft und das ausgezeichnete Abschneiden beim Bund-Länder-Wettbewerb ‘Innovative Hochschule‘ – haben die Leistungsstärke der Hochschule einmal mehr unterstrichen.“

Uni-Präsident Günther: „Unsere Reise hat eindrücklich gezeigt, wie die Unterstützung der Landesregierung für international sichtbare Spitzenforschung nun konkrete Früchte trägt. Brandenburg wird als Wissenschaftsregion zunehmend wahrgenommen, hoch talentierte junge Menschen aus aller Welt kommen zu uns, forschen lehren und studieren bei uns, gründen Unternehmen. Dies ist nicht nur gut für die brandenburgische Wirtschaft, sondern auch für die Kultur und Demographie des Landes. Die Begegnungen in Argentinien waren durchweg erfreulich. Die gemeinsamen Forschungsprojekte – unter anderem in den Geo- und Biowissenschaften – kommen gut voran, und es gibt einen intensiven Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden, darunter auch viele Lehramtsstudierende. All das zu beiderseitigem Vorteil."

Die Delegation hat sich unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM) und der Universidad de Buenos Aires (UBA) getroffen, um sich über Potentiale der Wissenschaftskooperation sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Universität Potsdam und den beiden Hochschulen auszutauschen. Mit dem Deutschen Hospital in Buenos Aires wurde vor dem Hintergrund des Aufbaus des Gesundheitscampus‘ Brandenburg über mögliche Kooperationen im Bereich Praktika für Studierende und Ausbildung von wissenschaftlichem Nachwuchs gesprochen. Zudem gab es Treffen mit Vertretern des Nationalen Forschungsrats CONICET sowie des argentinischen Wissenschaftsministeriums, bei dem es unter anderem um die Verlängerung der Förderung des DFG-Graduiertenkollegs ‘Strategy‘ in Geowissenschaften ging. Bei einem Treffen mit der Schulleitung sowie Schülerinnen und Schülern der deutschsprachigen Pestalozzi-Schule in Buenos Aires wurde über Kooperationsmöglichkeiten gesprochen, etwa über Angebote der Universität Potsdam für ein Schnupperstudium für argentinische Schulabsolventen. Bei einem Besuch des Jüdischen Museums in Buenos Aires ging es unter anderem um das Kooperationsprojekt ‘Digitale Objekte des Exils‘ des Moses Mendelssohn Zentrums an der Uni Potsdam, bei dem Objekte der deutsch-jüdischen Immigration in Mittel- und Südamerika gesammelt, präsentiert, ausgewertet und digitalisiert werden.

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