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24.08.201750.000 Euro für Wunderblutkirche

Neues Fenster: Bild - Wunderblutkirche - vergrößern ©Ev. Kirchengemeinde St. Nikolai Bad Wilsnack

Wann: Freitag, 25. August, 15.30 Uhr

Wo: Große Straße 55, 19336 Bad Wilsnack (Landkreis Prignitz)

Was: Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil übergibt der Kirchengemeinde Bad Wilsnack einen Zuwendungsbescheid für Restaurierungsarbeiten an der Wunderblutkirche

Mit der Projektförderung des Kulturministeriums sollen neun Prunksärge in der Wunderblutkirche konservatorisch bearbeitet, gesichert und restauriert werden. Das Ministerium stellt dafür im Rahmen der Denkmalhilfe 50.000 Euro bereit. Diese zusätzlichen Mittel ergänzen und flankieren die bereits laufende Förderung der Sanierung der Wunderblutkirche im Rahmen des Denkmalpflegeprogramms „National bedeutsame Kulturdenkmäler“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Land Brandenburg stellt für sein Denkmalhilfe-Programm im laufenden Jahr eine Million Euro bereit, mit denen landesweit über 30 Projekte gefördert werden.

Die heute noch zugänglichen hölzernen Prunksärge befinden sich im Innenraum des Bad Wilsnacker Gotteshauses. Sie sind in einem teilweise sehr beklagenswerten Zustand. Mit der Förderung kommt die Restaurierung dieser historisch bedeutsamen Kunstgüter erheblich voran.

Die Wunderblutkirche St. Nikolai im Zentrum von Bad Wilsnack ist ein Wahrzeichen der Stadt. Sie gehört zu den herausragenden spätgotischen Sakralbauten des Landes und zählte bis zur Reformation zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten in Europa. Im Jahr 2016 wurde die Wunderblutkirche in das Denkmalpflegeprogramm „National bedeutsame Kulturdenkmäler“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgenommen. Damit fließen bis zum Jahr 2022 jährlich 600.000 Euro in die Instandsetzung der Wunderblutkirche, anteilig finanziert durch Bund und Land. An der Finanzierung beteiligen sich ebenfalls die Landeskirche, die Gemeinde, der Förderverein, die Stadt und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Die Sanierungsarbeiten begannen im Herbst 2016 mit dem Dachstuhl.

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