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07.08.2017Start für Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft

Start frei für die Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft: Wirtschaftsminister Albrecht Gerber und Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil haben heute in Potsdam gemeinsam einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro an die Business School Berlin übergeben. Damit entsteht eine zentrale Agentur, die künftig Beratungs- und Coaching-Leistungen für Kultureinrichtungen und Kreativunternehmen im Land Brandenburg anbieten soll. Netzwerk- und Kooperationsstrukturen sollen ausgebaut, neue Absatzmärkte erschlossen sowie innovative Geschäftsideen und Produkte entwickelt werden.

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber: „Die Kultur und Kreativwirtschaft ist mit mehr als 27.000 Erwerbstätigen eine wichtige Branche in Brandenburg und ein starker Motor für Innovationen: Die rund 12.000 Unternehmen setzen jedes Jahr etwa 1,4 Milliarden Euro um. Netzwerkarbeit und Mentoring-Angebote sind wichtige Förderungen für die Branche, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit der Business School Berlin haben wir einen Träger, der sowohl Beratungs- und Coaching-Qualifikationen als auch langjährige Vernetzungskompetenz im Bereich der Kultur und Kreativwirtschaft der Hauptstadtregion mitbringt. Für ihre Arbeit wünschen wir der Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft viel Erfolg.

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil begrüßte ebenfalls den Start der Beratungs- und Serviceagentur als wichtigen Baustein zur Stärkung der Kultureinrichtungen und der Unternehmen der Kreativwirtschaft im Land. „Ich freue mich, dass wir mit der neuen ESF-Richtlinie auch die erfolgreiche Projektförderung im Kulturbereich fortführen können. Mit dem Programm wollen wir dazu beitragen, Angebote kultureller Akteure und Institutionen mit Blick auf den Kulturtourismus oder den Kunstmarkt zu verbessern. So sollen Netzwerk- und Kooperationsstrukturen lokal, regional und landesweit ausgebaut werden, um gemeinsam  innovative Geschäftsideen und neue Produkte zu entwickeln. Die Kultur und die Kreativwirtschaft sind wichtige Impulsgeber für die Wirtschaft in Brandenburg, machen den Standort attraktiver und strahlen auf den Kulturtourismus aus: Ein erheblicher Teil der Touristen kommt wegen der attraktiven Kulturangebote in unserem Land – mit diesem Pfund müssen wir noch stärker wuchern.“

Die Einrichtung der Agentur ist Bestandteil des Konzepts der Landesregierung, Brandenburgs Kultureinrichtungen sowie Unternehmen der Kreativwirtschaft zu stärken. Dies sieht eine gemeinsame Richtlinie des Wirtschaftsministeriums und des Kulturministeriums zur Kompetenzentwicklung in Kultur und Kreativwirtschaft vor. Dafür stehen insgesamt mehr als 8 Millionen Euro zur Verfügung, darunter 7 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Förderperiode von 2014 bis 2020 sowie 1,125 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsministerium. Mit Hilfe der Richtlinie können auch Einzel-Projekte von Akteuren der Kultur und der Kreativwirtschaft gefördert werden.

Mit einem neuen Design präsentiert sich zum Start der Agentur auch der Internet-Auftritt „Kreatives Brandenburg“ des Wirtschaftsministeriums unter www.kreatives-brandenburg.de. Neben einer umfassenden redaktionellen Aktualisierung wurde das Layout so umgestellt, dass es auch für Smartphones und Tablets optimiert ist. Die Vernetzungsangebote wurden deutlich erweitert:  So können die Akteure detailliertere Profile anlegen und ihre Arbeiten in einem separaten Portfolio-Bereich darstellen. In einer Kooperationsbörse finden die Nutzer passende Projektpartner. Zudem bündelt das Portal relevante Stellenangebote aus der Kreativwirtschaft.

Die staatlich anerkannte private Hochschule Business School Berlin (BSP) hat bereits langjährige Erfahrung in der Beratung und Vernetzung von Unternehmen und Projekten im Land Brandenburg. Als Teil eines bundesweiten Konsortiums von Hochschulen und Wirtschaftsförderern begleitet sie kleine und mittlere Unternehmen in die digitale Zukunft. Im Rahmen des ebenfalls öffentlich geförderten Projekts
„eBusiness Lotse Potsdam“ betreute die BSP mehr als 1.000 Unternehmen und Startups in der Region und vermittelte ihnen Hilfestellungen und Kompetenzen auf ihrem Weg in die Digitalisierung.

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