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25.07.20177.500 Euro für St. Gotthardt-Kirche in Brandenburg

Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute der evangelischen St. Gotthardt- und Christus-Gemeinde in Brandenburg an der Havel einen Denkmal-Förderbescheid in Höhe von 7.500 Euro im Rahmen der diesjährigen Denkmalhilfe für die denkmalgerechte Restaurierung eines Kirchen-Porträts in der St Gotthardt-Kirche übergeben. „Mit den Mitteln der Denkmalhilfe können wir helfen, die Restaurierung der Ausstattung der St. Gotthardt-Kirche voranzutreiben. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die Mittel für die Denkmalhilfe seit 2015 von 250.000 auf 1 Million Euro zu vervierfachen. Das zeigt, dass das Land seine Anstrengungen im Denkmalschutz deutlich verstärkt hat. Gleichzeitig sind wir bei der Bewahrung unseres Denkmal-Reichtums aber auch weiterhin auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen – viele Kleinode in den Städten und Dörfern wären ohne privates Engagement nicht zu erhalten“, so Gutheil. „Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser sind nicht nur herausragende und einmalige Zeugnisse unserer kulturellen Vielfalt, Traditionen und Geschichte – sie sind aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche mit Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen und tragen maßgeblich zur Identitätsstiftung bei. Auch die positive Entwicklung der Tourismuswirtschaft in den vergangenen Jahren verdanken wir in hohem Maße den Denkmalen, die – oft in Verbindung mit attraktiven kulturellen Angeboten – eine große Zahl von Touristen ins Land locken.“

Mit den Fördermitteln soll das letzte von insgesamt 20 Leinwandgemälden mit dem Porträt des Superintendenten Andreas Thal aus dem 18. Jahrhundert wiederhergestellt werden. Die Kirchenporträts waren beim Brand der Kirche im Jahr 1972 stark beschädigt worden. Die St. Gotthardt-Kirche ist mit ihrer außergewöhnlichen Ausstattung anlässlich des Reformationsjubiläums auch Teil des Kulturland-Themenjahres 2017 ‘Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg‘.

Im Rahmen der 2015 erstmals eingerichteten Denkmalhilfe zur Sicherung von bedrohten Denkmalen stehen in diesem Jahr insgesamt eine Million Euro Landesmittel zur Verfügung – doppelt so viel wie 2016. Im vergangenen Jahr konnten damit 15 dringende Sanierungs- und Sicherungs-Projekte gefördert werden, in diesem Jahr werden es insgesamt 30 sein. Das Kulturministerium stellt in diesem Jahr insgesamt rund 14,3 Millionen Euro für die Denkmalpflege bereit. Die Mittel fließen – neben der Denkmalhilfe – in die Kofinanzierung des Bundesprogramms zur Erhaltung national bedeutender Denkmale sowie an die Kirchen, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten für den Erhalt ihrer Bausubstanz. Insgesamt gibt es rund 24.500 eingetragene Denkmale im Land Brandenburg – davon rund 13.600 Bau- und Kunstdenkmale.

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