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06.07.2017Rund 34 Millionen Euro für IHP Frankfurt (Oder)

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Brandenburgs Forschungsstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute in Berlin gemeinsam mit Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und dem Berliner Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach den Startschuss für die regionalen Projekte aus Berlin und Brandenburg im Rahmen der ‘Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland‘ gegeben. Dabei würdigte sie die größte Investition in die Forschung für Mikroelektronik seit der Wiedervereinigung als bedeutenden Schub für die Forschung in Deutschland und in Brandenburg. „Die Förderung des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelek­tronik in Frankfurt (Oder) ist eine eindrucksvolle Anerkennung der herausragenden wissenschaftlichen Arbeit des IHP, das in der Mikroelektronik national wie international ganz vorne mit dabei ist. Die Mikroelektronik ist nicht nur eine Schlüsseltechnologie für strategisch bedeutsame Industriebranchen wie den Maschinen- und Automobilbau – sie ist auch Voraussetzung für Industrie 4.0, intelligente Mobilität und effiziente Technik für die Energiewende. Die Förderung des IHP verdeutlicht, dass die brandenburgische Forschung Spitzenleistungen bringt, gerade auch an den Schnittstellen zur Anwendung in der Industrie. Genau diesen Standortvorteil wollen wir weiter stärken“, betont Gutheil. „Innovationen und Wissenstransfer sind von grundlegender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit  und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze und bilden daher auch einen Schwerpunkt der Landespolitik. Mit unserer Transfer-Offensive wollen wir die Transferaktivitäten und -strukturen, insbesondere an den Hochschulen, in den kommenden Jahren weiter entwickeln und stärken. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die Leibniz-Institute sind dabei wichtige Partner.“

Die Bundesregierung will mit dem Investitionsprogramm exzellente Forschung zur Mikroelektronik in Deutschland vorantreiben. Dafür stellt sie rund 400 Millionen Euro bereit. Kern des Programms ist die ‘Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland‘, in der erstmals bundesweit die Forschungskapazitäten vernetzt, gebündelt und erweitert werden, um international als Mikroelektronik-Standort mehr Gewicht zu erlangen. Im Rahmen des Programms werden unter anderem bundesweit 13 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit den modernsten Geräten und Anlagen ausgestattet, darunter aus dem Land Brandenburg das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder). Mit der Förderung in Höhe von 34,2 Millionen Euro liegt das IHP gemeinsam mit dem Berliner Ferdinand-Braun-Institut an zweiter Stelle bei den geförderten Forschungseinrichtungen.

Das IHP bringt bei dem Programm sein Know-how im Bereich komplexer siliziumbasierter Hochfrequenz- und photonischer Technologien ein. Die neuen technischen Möglichkeiten des IHP werden so zukünftig Entwicklungen von neuartigen Bauelementen und leistungsfähigen Basistechnologien für hochintegrierte Schaltkreise ermöglichen, die im Rahmen der ‘Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland‘ genutzt werden. Das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien einschließlich neuer Materialien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose und Breitbandkommunikation, Sicherheit, Medizintechnik, Industrie 4.0, Mobilität und Raumfahrt. Das IHP beschäftigt rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen: www.ihp-microelectronics.com   

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