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05.07.2017Neues Gründer-Zentrum bringt Innovationsschub für Golm

Neues Fenster: Bild - Universität Potsdam - vergrößern Karla Fritze

Wissenschaftsstaatssekretärin Ulrike Gutheil hat heute in Potsdam das neue EPI-Center (Exchange-, Project- and Innovation-Center) der Universität Potsdam eröffnet und das neue Zentrum als Innovationsschub für die Hochschule und den Wissenschaftspark Golm gewürdigt. „Die Universität Potsdam hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Adresse leistungsstarker Forschung und eines intensiven Technologie- und Wissenstransfers entwickelt. Mit dem sehr guten Abschneiden beim deutschlandweiten ‘Gründungsradar‘ des Stifterverbandes hat sie ihre Dynamik gerade erst wieder unter Beweis gestellt. Das heute eröffnete ‘Exchange-, Project- and Innovation-Center‘ wird die gute Arbeit der Universität in der Vorgründungsphase um Angebote für die Gründungs- und Wachstumsphase von Start-Ups ergänzen“, so Gutheil. „Mit der Transferoffensive des Landes und der Hochschulen sowie dem Transfer-Audit mit dem Stifterverband konnten wir bereits wichtige Impulse für die Verbesserung des Transfers geben. Mit der gestrigen Auswahl als ‘Innovative Hochschule‘ und einer Millionen-Förderung durch Bund und Land wird die Universität Potsdam einen weiteren Schub beim Thema Transfer und Gründungen erhalten. Wissenstransfer stärkt unsere wirtschaftliche Entwicklung und trägt dazu bei, jungen Menschen sehr gute berufliche Perspektiven im Land Brandenburg zu eröffnen.“

Das EPI-Center ist Teil des erfolgreichen Antrags der Universität Potsdam für das Förderprogramm ‘Innovative Hochschulen‘, mit dem Bund und Länder die Hochschulen bei der Entwicklung von Konzepten und Strukturen im Bereich Transfer und Innovation unterstützen. Das Projekt der Universität Potsdam unter dem Titel ‘GO:UP‘ umfasst mit dem Technologiecampus, dem Bildungscampus und dem Gesellschaftscampus drei Transfer- und Innovations-Projekte. Für den Technologiecampus steht mit dem EPI-Center nun ein eigenes Zentrum bereit, in dem die Gründung von wissens- und technologieintensiven Start-up-Unternehmen künftig unterstützt wird. Bis zu fünf Start-up-Unternehmen finden hier Räumlichkeiten vor, in denen sie die Gründung ihres Unternehmens vorantreiben können. Außerdem gibt es einen multifunktionalen Co-Working-Raum, in dem interdisziplinäre Projektteams innovative Forschungsansätze mit Transferrelevanz weiterentwickeln können. Die Gründung des Zentrums wurde 2016 vom Land mit rund 100.000 Euro gefördert.

Die Universität Potsdam wurde heute in Berlin im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms mit ihrem Antrag als ‘Innovative Hochschule‘ ausgewählt. Sie erhält für ihre Projekte in den kommenden fünf Jahren rund 7 Millionen Euro aus dem Förderprogramm. Insgesamt wurden deutschlandweit 48 Hochschulen in 19 Einzel- und 10 Verbundvorhaben zur Förderung ausgewählt, darunter auch 3 Hochschulen im Land Brandenburg.

Die Förderinitiative ‘Innovative Hochschule‘ wurde im Mai 2016 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz beschlossen. Bund und Länder stellen dafür bis zu 550 Millionen Euro in zehn Jahren bereit – 90 Prozent der Fördermittel übernimmt der Bund, 10 Prozent die jeweiligen Länder. Die Gewinner der ersten Auswahlrunde werden mit ihren Projekten ab 2018 für fünf Jahre finanziert. Danach gibt es eine zweite Auswahlrunde. In der ersten Auswahlrunde wurden 118 Anträge für Einzel- oder Verbundprojekte von 168 Hochschulen eingereicht.

Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de

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