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21.06.2017Rund 375 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutieren über die aktuelle EU-Forschungspolitik

Neues Fenster: Bild - Forschung - vergrößern ©M.Lüder

Wissenschaftsministerin Martina Münch und der Präsident der Universität Potsdam, Oliver Günther, haben heute in Potsdam anlässlich der Eröffnung der diesjährigen Bundestagung der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft und Forschung hervorgehoben.

Wissenschaftsministerin Münch: „Das Land Brandenburg hat sich in den vergangenen Jahren bundesweit zu einem profilierten und dynamischen Wissenschaftsstandort entwickelt. Dafür stehen etwa in Potsdam neben der Universität, der Fachhochschule und der Filmuniversität zahlreiche international anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen im Wissenschaftspark Potsdam-Golm und auf dem Potsdamer Telegrafenberg. Um diese gute Entwicklung weiter voranzutreiben, stellt das Land den Hochschulen bis 2019 zusätzlich 100 Millionen Euro zur Verfügung“, so Münch. „Aber auch die Europäische Förderung ist ein wichtiger Schrittmacher für Forschungsvorhaben und Innovationsprojekte in den Mitgliedsstaaten. Das Programm ‘Horizon 2020‘ stärkt die Forschung, fördert die internationale Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Wirtschaft in Europa und trägt zum europäischen Miteinander bei. Für die erfolgreiche Teilnahme deutscher Forschungsprojekte an den EU-Programmen leistet die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen wertvolle Dienste – dafür danke ich der Organisation ausdrücklich.“

Uni-Präsident Günther: „Die EU-Forschungs- und Innovationsförderung hat den Wissenschaftsstandort Brandenburg in den letzten 25 Jahren erheblich vorangebracht. Dabei spielt nicht nur die Förderung von Forschungsprojekten eine Rolle, sondern auch die gezielte personenbezogene Förderung von Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sowie des hochqualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses. Insbesondere die diversen ERC-Grant-Programme haben sich zu einer weltweit bekannten Marke für exzellente Wissenschaft entwickelt. Besonders sichtbar ist die EU-Förderung auf unserem Campus Potsdam-Golm, auf dem die Naturwissenschaften, die Human- und Kognitionswissenschaften sowie wesentliche Teile unseres Technologietransfers angesiedelt sind. Die EU-Mittel, die dort in Bauten, Personen und Projekte investiert wurden, schlagen sich in vieler Hinsicht positiv nieder – in den jährlich bis zu 50 Firmenausgründungen ebenso wie in der Ausbildung von Tausenden von Fachkräften, die auch Wirtschaft und Kultur nachhaltig stärken.“

Die 29. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung findet in diesem Jahr in Kooperation mit der Universität Potsdam und dem Land Brandenburg vom 20. bis 22. Juni statt. Die rund 375 deutschen und internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutieren über die aktuelle EU-Forschungspolitik und tauschen Informationen und Erfahrungen aus. Im Zentrum steht dabei das EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation ‘Horizon 2020‘.

Die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) ist die gemeinsame Serviceplattform der im ‘Verein zur Förderung der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit‘ zusammengeschlossenen großen deutschen Wissenschaftsorganisationen. Sie bietet den Hochschulen und Forschungseinrichtungen seit 1990 Information, Beratung und Schulung im Bereich der Forschungsförderung durch die Europäische Union, vor allem zu den EU-Forschungsrahmenprogrammen an. Sie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert und unterhält Büros in Bonn und Brüssel.

Weitere Informationen: www.kowi.de

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