Herz-Gefäßgesundheit in Non-Metropolregionen Brandenburgs

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Herz-Gefäßgesundheit in Non-Metropolregionen Brandenburgs

Dieses Verbundforschungsprojekt im Rahmen des Gesundheitscampus Brandenburg wurde zur Erforschung und Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen im Alter gegründet. Dieses Konzept findet in der Struktur der Medizinischen Hochschule Brandenburg seine Entsprechung, da die zunehmend älter werdende Bevölkerung in der Fläche, im Gegensatz zu großen Metropolen, nur wenig Zugriff auf medizinische Ressourcen hat. In solch einer Non-Metropol-Region wird somit eingedenk der allgemeinen demographischen Entwicklung und des Trends zur weiteren Metropolisierung die Medizin der Zukunft abgebildet. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen und Allianzen zu formen, die diesen Krankheitsprozessen gerecht werden, entwickelt der kardiovaskuläre Cluster zukunftsorientierte Konzepte.

Ziele sind:

1. Die Verbesserung der Herz- Kreislauf- Gesundheit in Non- Metropol- Regionen in 10 Jahren am Beispiel des Flächenlandes Brandenburgs

2. Errichten von Voraussetzungen für Anschlussfinanzierungen (z.B. DFG). Etablierung von organisatorischen-, infrastrukturellen- und wissenschaftlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an Forschungsverbünden (z.B. SFB-Transregios, DZHK und Einrichtungen wie Charité und MDC).

3. Stetige Intensivierung der Vernetzung mit den anderen universitären und außeruniversitären Einrichtungen des Landes Brandenburg

Die einzelnen beantragten Projekte sind in vier Hauptschwerpunkte aufgeteilt:

Klinische Register: Durch das Gründen klinischer Register sollen die Versorgungswirklichkeit im Land Brandenburg abgebildet und Versorgungsdefizite aufgezeigt werden.

Klinische Studien: Im Rahmen von kontrollierten klinischen Studien  sollen  spezifische Therapieansätze insbesondere für die multimorbide, geriatrische Population erarbeitet werden.

Grundlagenwissenschaftliche Projekte/ In vitro Begleitstudien:
Grundlagenwissenschaftliche Forschung steht am Anfang des Erkenntnisgewinns über Zusammenhänge im Körper. Laborexperimentelle Arbeiten können aber auch die aktuelle klinische Entwicklung begleiten und die Erkenntnisse daraus direkt in die klinische Anwendung überführt werden. Der Schwerpunkt liegt auf seneszenten Modellen und der experimentellen Unterstützung zur Adjustierung der Therapie des betagten Patienten.

Core Facility Basic Science am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE): Die gemeinsam unterstütze Einrichtung soll die einzelnen Projektbereiche in die Lage versetzen, entsprechende experimentelle Fragen im Rahmen der Studien zu beantworten.

- PP- Präsentation mit Graphiken

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