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08.06.2017„Meilenstein für die Arbeit der Stiftung und die wissenschaftliche Aufbereitung ihres wertvollen Kulturgutes.“

Neues Fenster: Bild - WRZ_Dachaufsicht - vergrößern SPSG © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Kulturministerin Martina Münch hat heute gemeinsam mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters, SPSG-Generaldirektor Hartmut Dorgerloh und dem Architekten Volker Staab den Neubau des Wissenschafts- und Restaurierungszentrums der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg eröffnet.

In ihrer Rede würdigte Ministerin Münch die Fertigstellung des Wissenschafts- und Restaurierungszentrums als einen „Meilenstein für die Arbeit der Stiftung und die wissenschaftliche Aufbereitung ihres wertvollen Kulturgutes.“  Weiter sagte die Kulturministerin: „Mit dem Zentrum werden beste Bedingungen für Restaurierungen und die wissenschaftliche Arbeit geschaffen und wesentliche Funktionen an einem Ort vereint. Finanziert wurde das Bauvorhaben aus dem gemeinsamen Sonderinvestitionsprogramm des Bundes und der Länder Brandenburg und Berlin für die Preußischen Schlösser und Gärten, durch das bereits eine Reihe wichtiger Sanierungen wertvollen und einmaligen Kulturgutes ermöglicht wurden. Die herausragenden Schlösser- und Park-Anlagen sind bedeutende Zeugnisse kulturellen Erbes, Basis weitreichender wissenschaftlicher Projekte und zugleich Attraktionen für Besucher aus aller Welt. Ich freue mich, dass der Bund, Berlin und Brandenburg gemeinsam ein weiteres Sonderinvestitionsprogramm auf den Weg gebracht haben, durch das Mittel für Sanierungsvorhaben der Stiftung bis 2030 zur Verfügung gestellt werden.“

Der Gebäudekomplex in Potsdam umfasst rund 10.000 Quadratmeter und ist der Standort verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen, Archive und Restaurierungswerkstätten, die bislang im Neuen Palais und anderen Schlössern oder Nebengebäuden untergebracht waren. Hierzu gehören unter anderem die Gemälde- und Rahmenrestaurierung, die Sammlung historischer Fotografien, die Graphische Sammlung, die  Wissenschaftliche Präsenzbibliothek und die Textilrestaurierung.  Die Baukosten beliefen sich auf 31,1 Millionen Euro. Die Finanzierung des Projekts erfolgte durch das Sonderinvestitionsprogramm für die preußischen Schlösser und Gärten, das der Bund sowie die Länder Brandenburg und Berlin für die Jahre 2008 bis 2017 zur Rettung bedeutender Kulturgüter aufgelegt haben und über das insgesamt mehr als 155 Millionen Euro in die Erhaltung der Berliner und Potsdamer Schlösserlandschaft fließen.

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