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26.05.2017Weiterer Erfolg für Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg

Neues Fenster: Bild - Uni Potsdam - Hörsaal - vergrößern ©Karla Fritze

Wissenschaftsministerin Martina Münch begrüßt die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zwei Sonderforschungsbereiche an der Universität Potsdam zu fördern. Der erste Sonderforschungsbereich ‘Die Grenzen der Variabilität in der Sprache: Kognitive, grammatische und soziale Aspekte‘ ist in den Bereichen Germanistik, Linguistik und Psychologie verortet, der zweite unter dem Titel ‘Datenassimilation: Die nahtlose Verschmelzung von Daten und Modellen‘ bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Mathematik, Physik, Informatik und Psychologie

„Die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist nach dem Zuschlag für das künftige Deutsche Internet-Institut für die Region vor wenigen Tagen ein weiterer großer Erfolg für die Wissenschaftslandschaft Berlin-Brandenburg. Die Förderung von Sonderforschungsbereichen ist ein Beleg für die Forschungsstärke einer Hochschule“, betont Ministerin Münch. „Die Universität Potsdam hat sich in den vergangenen Jahren zu einer überregional und international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung und zu einer Adresse leistungsstarker Forschung und moderner Lehre sowie eines intensiven Technologie- und Wissenstransfers entwickelt – die aktuelle Entscheidung ist ein weiterer eindrucksvoller Beleg für die Dynamik und Innovationsstärke der größten Hochschule des Landes.“

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit 1968 aus Mitteln des Bundes und der Länder langfristig angelegte Projekte zur Grundlagenforschung. Im Rahmen von Sonderforschungsbereichen kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen einer Universität oder mehrerer Universitäten, um neue Erkenntnisse zu einem eingegrenzten Thema zu erlangen.

Erst Anfang der Woche hat der Bund entschieden einem Berlin-Brandenburger Konsortium, an dem auch die Universität Potsdam beteiligt ist, den Zuschlag zur Einrichtung des ersten Deutschen Internet-Instituts zu geben. Mit dem zukünftigen ‘Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft‘ will das Konsortium die tiefgreifenden Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft analysieren sowie künftige Handlungsoptionen skizzieren. Dabei sollen innovative und interdisziplinäre Formen des Forschens und der Vermittlung von Wissen entwickelt und eingesetzt sowie ethische, rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte von Internet und Digitalisierung erforscht werden. Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung in den ersten fünf Jahren Fördermittel in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro bereit.

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