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13.05.2017Politik, Parkanlagen & Papageien – Königin Augusta in Branitz

Neues Fenster: Bild - Schloss Branitz - vergrößern ©K. Daate, 2005 / Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz

Kulturministerin Martina Münch hat heute in Schloss Branitz die Ausstellung ‘Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz‘ eröffnet und Pücklers Landschaftsarchitektur als international beachtetes Aushängeschild der historischen Gartenkunst und Parkgestaltung im Land Brandenburg gewürdigt. „Fürst Hermann von Pückler-Muskau nahm als neugieriger und weltoffener Reisender europäische wie außereuropäische Eindrücke als Bereicherung seines kulturellen Horizontes auf und verarbeitete sie in seinen Werken. Die Ausstellung rückt die gemeinsame Leidenschaft der preußischen Königin Augusta und des Fürsten Pückler für Gärten in den Fokus und ist eine wunderbare Werbung dafür, sich die Wirkungsstätten Pücklers vor Ort, etwa in Branitz oder Babelsberg, anzusehen. Park und Schloss Branitz stiften nicht nur Identifikation in der Lausitz, sie sind auch für das Land von außerordentlicher Bedeutung. Daher wollen wir dieses Kleinod ab dem kommenden Jahr im Rahmen einer Landesstiftung noch besser absichern und die finanzielle Förderung deutlich erhöhen, so Münch. „2018 feiern wir das Europäische Kulturerbejahr, in dem es um das Verbindende von Kultur über nationale Grenzen hinweg geht. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in Europa und weltweit können wir mit dem Kulturerbejahr das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt rücken. Dafür steht auch das Wirken Pücklers.“

Die Ausstellung ‘Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz‘ läuft vom 14. Mai bis 31. Oktober 2017 im Schloss Branitz, parallel und in Verbindung zur Ausstellung ‘Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin‘ im Schloss Babelsberg. Die Branitzer Ausstellung präsentiert Hintergründe, Verlauf und Nachklang des Besuches von Königin Augusta im Jahr 1864 – dabei geht es um Politik, Parkanlagen und Papageien. Die Ausstellung zeichnet das Bild einer ungewöhnlichen Monarchin und ihrer Beziehung zu Fürst Pückler. Die Ausstellung wurde in Kooperation zwischen den Stiftungen Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz erstellt.

Die korrespondierende Ausstellung ‘Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin‘ ist bis zum 15. Oktober im Schloss Babelsberg zu sehen. Sie bietet den Besucherinnen und Besuchern ungewöhnliche Ein- und Ausblicke in und auf die Gartenkünste von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871). Die nach englischem Vorbild angelegten Landschaftsparks des Weltreisenden, Schriftstellers und Gartenkünstlers in Babelsberg, Branitz und Bad Muskau/Łęknica zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert und gehören teils zum UNESCO-Welterbe.

Weitere Informationen: www.pueckler-museum.de

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