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04.05.2017‘Altlust – 1.000 Jahre Nachnutzung am Dom zu Brandenburg‘

Neues Fenster: Bild - Ausstellung ©Kulturland Brandenburg

Kulturministerin Martina Münch hat heute im Dom Sankt Peter und Paul in Brandenburg an der Havel gemeinsam mit Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die Ausstellung ‘Altlust – 1.000 Jahre Nachnutzung am Dom zu Brandenburg‘ im Rahmen des diesjährigen Kulturlandjahres eröffnet. „Die Ausstellung zeigt eindrücklich und facettenreich, welche Auswirkungen die Reformation auf den Dom, die liturgischen Gegenstände und die Kunstwerke hatte: Altarbilder, religiöse Gewänder oder liturgische Geräte wurden umgewidmet, neu interpretiert und wiederverwendet. Damit ist die Ausstellung ein gelungener Beitrag zum diesjährigen Kulturland-Themenjahr. Unter dem Titel ‘Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg‘ setzen sich rund 300 Veranstaltungen mit den Orten und Umbrüchen der Reformation im Land Brandenburg auseinander“, so Münch. „Neben der Präsentation dieses kulturellen und geistigen Erbes sowie der Beförderung gesellschaftlich-theologischer Diskurse werden durch das Jubiläumsjahr alte Kloster- und Kirchenanlagen, weitere historisch bedeutsame Orte und attraktive Museen in den Blickpunkt gerückt. Damit bieten die diesjährigen Kulturland-Projekte nicht nur spannende und facettenreiche Veranstaltungen für alle, sondern befördern den Kulturtourismus, bereichern die kulturelle Bildung und stärken regionale kulturelle Identität.“

Die Ausstellung präsentiert die vielfältige Welt der Wiederverwendung über Jahrhunderte hinweg im und um den Dom St. Peter und Paul – etwa wenn ein Grabstein zur Türschwelle, ein geistlicher Chormantel zur profanen Tischdecke oder ein Krankensaal zum Kinderhort wird – und erläutert, weshalb Material, Gegenstände, liturgische Kunst aber auch Räume, Architektur und Bildung immer wieder genutzt oder aufgegriffen wurden. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober 2017 im Dom Sankt Peter und Paul in Brandenburg an der Havel.

Das Kulturland-Jahr 2017 nimmt mit rund 30 geförderten Projekten und mehr als 300 Veranstaltungen in allen Regionen des Landes die Reformation vor Ort und ihre Folgen für das Alltagsleben der Menschen, ihren Glauben, ihre Wertvorstellungen, ihre Lebensgestaltung und ihr Verhältnis zur Gesellschaft in den Blick. Gemeinsam mit kulturellen, wissenschaftlichen und touristischen Partnern wurde ein Programm aufgestellt, das Besuchern Orte, Persönlichkeiten und Zeugnisse der Reformation nahebringt. Die offizielle Eröffnung des Kulturland-Jahres findet am morgigen Freitag in Frankfurt (Oder) statt. Das Kulturministerium und das Infrastrukturministerium fördern das Themenjahr mit insgesamt 365.000 Euro.

Weitere Informationen: www.kulturland-brandenburg.de

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