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28.04.2017Preußisch-sächsischer Gartenkünstler in Babelsberg

Neues Fenster: Bild - Pückler-Ausstellung - vergrößern Gestaltung: Julius Burchard © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Kulturministerin Martina Münch hat heute die Sonderausstellung „Pückler. Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin“ im Schloss und Park Babelsberg eröffnet und Pücklers Gartenkunst als Aushängeschild der brandenburgischen Gartenkunst gewürdigt. „Fürst Hermann von Pückler-Muskau nahm als neugieriger und weltoffener Reisender europäische wie außereuropäische Eindrücke als Bereicherung seines kulturellen Horizontes auf und verarbeitete sie in seinen Werken. Die Ausstellung rückt seine beeindruckende Gartenkunst und sein kulturelles Wirken in den Fokus und ist eine wunderbare Werbung dafür, sich die Wirkungsstätten Pücklers vor Ort, etwa in Branitz oder Babelsberg, anzusehen“, so Münch. „2018 feiern wir das Europäische Kulturerbejahr, in dem es um das Verbindende von Kultur über nationale Grenzen hinweg geht. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in Europa und weltweit können wir mit dem Kulturerbejahr das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt rücken. Dafür steht auch das Wirken Pücklers.“

Bis zum 15. Oktober 2017 öffnet das Schloss Babelsberg seine noch unsanierten und seit Jahren erstmals wieder zugänglichen Räume und bietet Besuchern ungewöhnliche Ein- und Ausblicke in und auf die Gartenkünste von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871). Die nach englischem Vorbild angelegten Landschaftsparks des Weltreisenden, Schriftstellers und Gartenkünstlers in Babelsberg, Branitz und Bad Muskau/Łęknica zählen zu den Höhepunkten europäischer Landschaftsgestaltung im 19. Jahrhundert und gehören teils zum UNESCO-Welterbe. Anhand der Gartenschöpfungen und vieler Ausstellungsobjekte, darunter Originalpläne seiner Gärten, historische Fotografien und persönliche Gegenstände, wird das Leben und Wirken des Fürsten nachgezeichnet. Außerhalb des Schlosses kann der originale Pücklersche Park mit den sanierten Gartenterrassen, dem ‘Pleasureground‘ und den künstlichen Wasserfällen besichtigt werden.

Das Ausstellungsprojekt ist in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz, der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ sowie dem Nationalen Institut für Kulturelles Erbe der Republik Polen entstanden. Parallel und in Verbindung zur Ausstellung in Potsdam läuft ab dem 13. Mai 2017 im Schloss Branitz die Ausstellung „Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz“. 

Fürst Hermann von Pückler-Muskau übernahm 1842 die gartenkünstlerische Leitung des Babelsberger Parks. Mitte der 1880er Jahre war die künstlerische Gestaltung des Parks  abgeschlossen. Die Wiederherstellung des historischen Parks und der Außenfassade des Schlosses wurde von 2008 bis 1017 von Bund, Brandenburg und Berlin mit rund 15,6 Millionen Euro aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms finanziert. In einem zweiten Schritt sollen künftig auch die Innenräume des Schlosses sowie weitere Gebäude und Parkareale saniert werden.

Weitere Informationen: www.spsg.de

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