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21.03.2017Wilhelm-Foerster-Preis für Saskia Hüneke

Neues Fenster: Bild - Wilhelm-Foerster-Preis - vergrößern ©Urania Potsdam

Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute Saskia Hüneke, Kustodin der Skulpturen­sammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem diesjährigen Wilhelm-Foerster-Preis der Urania Potsdam als ausgezeichnete Wissenschaftlerin und hoch engagierte Städtebau-Expertin gewürdigt. „Saskia Hüneke hat sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur um Erhalt und Erforschung der einzigartigen Skulpturensammlung der preußischen Schlösser und Gärten verdient gemacht – sie hat in Führungen, Ausstellungen, Vorträgen und Veröffentlichungen mit profunder Kenntnis, kreativen Ansätzen und großem Engagement immer wieder die breite Öffentlichkeit über das kunst- und kulturgeschichtliche Erbe Brandenburg-Preußens informiert. Mit ihrem Wirken leistet sie einen beeindruckenden Beitrag zur Grundidee der Urania, Erkenntnisse der eigenen wissenschaftlichen Arbeit einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, so Münch. „Über dieses Engagement hinaus setzt sich Saskia Hüneke seit Ende der 1980er Jahre in Politik und Gesellschaft kenntnisreich und streitbar dafür ein, wertvolle historische Bausubstanz und großartige Gartenanlagen mit den Erfordernissen einer modernen Stadtentwicklung in Einklang zu bringen und die Menschen bei diesem Prozess mitzunehmen. Sie ist eine herausragende und unverzichtbare Stimme bei den Debatten über die Stadtentwicklung in Potsdam.“

Die 1953 in Greifswald geborene Kunsthistorikerin Saskia Hüneke ist seit 1981 für die Skulpturensammlung in Potsdam-Sanssouci verantwortlich. Die Sammlung der 1996 gegründeten Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg umfasst etwa 5.000 Plastiken aus Marmor, Sandstein, Holz, Kupfer, Bronze, Eisen, Zinkguss, Terrakotta und Gips. Die Werke reichen von antiken Skulpturen bis zu Werken der Berliner Bildhauerschule im 19. Jahrhundert. Die zwischen dem 17. und dem frühen 20. Jahrhundert angelegte Skulpturensammlung ist wesentliches Element des Gesamtkunstwerkes der preußischen Schlösser- und Gartenlandschaft.

Die Urania Potsdam engagiert sich seit rund 120 Jahren mit vielfältigen Veranstaltungen dafür, dass wissenschaftliche Themen und Erkenntnisse einer breiteren Öffentlichkeit bekannt werden. Mit dem vom Urania-Verein Potsdam seit 1993 jährlich verliehenen Wilhelm-Foerster-Preis werden Forscherinnen und Forscher geehrt, die ihr Wirken einem breiten Publikum in besonders anschaulicher Art und Weise vermitteln. Wilhelm Foerster (1832 bis 1921), der Namensgeber des Preises, war Direktor der Berliner Sternwarte und hatte entscheidenden Anteil an der Gründung des Astrophysikalischen Observatoriums auf dem Telegrafenberg im Jahre 1874, einer der Vorläufer des heutigen Leibniz-Institutes für Astrophysik Potsdam. Im vergangenen Jahr erhielt Jutta Götzmann, Gründungsdirektorin und Leiterin des Potsdam Museums – Forum für Kunst und Geschichte, die Auszeichnung.

Weitere Informationen: www.urania-potsdam.de

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