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12.03.2017Musikfesttage an der Oder sind musikalischer Brückenbauer

Neues Fenster: Bild - Musik - vergrößern ©Brb. Staatsorchester Frankfurt

Kulturministerin Martina Münch hat heute in Frankfurt (Oder) ein Grußwort zum Abschlusskonzert der deutsch-polnischen Musikfesttage gesprochen. Kulturministerin Münch verwies in ihrem Grußwort auf die Symbolkraft des Festivals. Die Musikfesttage an der Oder bringen Kulturinteressierte aus Polen und Deutschland zusammen und laden dazu ein, das jeweilige Nachbarland zu entdecken. Sie fördern nicht nur den kulturellen Austausch über Grenzen hinweg – sie zeigen auch das Verbindende in unserer gemeinsamen europäischen kulturellen Tradition“, so Münch. „Gerade Musik überwindet kulturelle und sprachliche Barrieren – sie baut Brücken, die Menschen Begegnungen ermöglichen. Die deutsch-polnischen Musikfesttage sind ein solcher Brückenbauer – dafür danke ich allen Machern beiderseits der Oder sehr herzlich.“

Die traditionelle Konzertreihe beiderseits der Oder lockt in diesem Jahr mit insgesamt rund 30 Veranstaltungen vom 03. bis 22. März. Im Mittelpunkt des Festivals unter dem Motto „Kontrapunkt“ stehen in diesem Jahr zwei Jubiläen: 500 Jahre Reformation und 100 Jahre Oktoberrevolution – zwei Ereignisse, die die Welt veränderten. So wurde anlässlich des Reformationsjubiläums das Oratorium „Luthers Träume“ von Siegfried Matthus uraufgeführt. Die Musikreihe endete heute offiziell mit einem Konzert der Violinistin Amelia Maszońska und dem Sinfonieorchester der Philharmonie Zielona Góra, die Stücke von Carl Maria von Weber, Henryk Wieniawski und Antonín Dvořák spielten.

Die Deutsch-Polnischen Musikfesttage werden seit 1965 gefeiert, ursprünglich als „Frankfurter Festtage der Musik“. Seit 1994 gibt es eine enge Zu­sam­men­ar­beit mit den Inter­na­tio­nalen Musik­be­geg­nungen „Ost-West“ der Phi­lhar­monie Zielona Góra, seit 2012 auch mit den Konzerthäusern in Gorzów und Szczecin. Die Konzertreihe wird unter anderem von der Sparkasse Oder-Spree, dem polnischen Ministerium für Kultur und Nationales Erbe sowie dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur gefördert.

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