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16.02.2017Wissenschaftlicher Nachwuchs sichert Wettbewerbsfähigkeit

Neues Fenster: Bild - Studenten forschen - vergrößern © BTU Cottbus

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute in Berlin als Vertreterin der Kultusministerkonferenz gemeinsam mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka den 3. Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs vorgestellt. Ministerin Münch betonte bei der Präsentation die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Zukunftsfähigkeit Brandenburgs und Deutschlands. „Die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler treiben die wissenschaftliche Entwicklung voran, decken unseren Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften, sichern internationale Wettbewerbsfähigkeit und tragen dazu bei, dass wir in der globalen Wissensgesellschaft erfolgreich bestehen können. Der dritte Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs liefert erneut wichtige Daten und Fakten, die dem Bund und den Ländern helfen, die richtigen Weichen bei den wissenschaftspolitischen Entscheidungen zu stellen. Bund und Länder haben hier in den zurückliegenden Jahren bereits einiges auf den Weg gebracht, etwa den gemeinsamen Pakt zu Forschung und Innovation“, so Münch. „Im  Land Brandenburg haben wir begleitende Qualifizierungen des wissenschaftlichen Nachwuchses erweitert, die Möglichkeiten für befristete Beschäftigungen eingeschränkt und bauen derzeit ein landesweites Netzwerk für die Karriereentwicklung von Postdocs auf. Damit werden die Perspektiven junger Forscherinnen und Forscher sowohl in den Hochschulen und Forschungsinstituten als auch in weiteren Tätigkeitsfeldern, etwa der Wirtschaft, verbessert.“

Der unabhängige, wissenschaftliche Bericht liefert einmal pro Legislaturperiode statistische Daten und aktuelle Forschungsbefunde zur wissenschaftlichen Qualifizierung in der Promotions- und Post-doc-Phase sowie zu Karrierewegen, Beschäftigungsbedingungen und Perspektiven der Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland. Der Schwerpunkt des Berichts 2017 analysiert das Thema Vereinbarkeit von Familie und akademischer Karriere. Der Bericht bildet eine wichtige Grundlage für die Diskussion und Weiterentwicklung der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Darüber hinaus berührt der Bericht auch Fragen der Hochschulentwicklung, der Hochschulsteuerung und der Bildungspolitik. Die ersten beiden Bundesberichte zum Wissenschaftlichen Nachwuchs erschienen 2008 und 2013.

Der Bericht analysiert und dokumentiert bestehende Daten und Studien und bewertet sie nach ihrem Umfang und ihrer Qualität. An der Erstellung des aktuellen Berichts hat ein unabhängiges wissenschaftliches Konsortium unter der Leitung des Instituts für Innovation und Technik (iit) gearbeitet. Die weiteren Mitglieder des Konsortiums sind das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF), das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF), das Internationale Zentrum für Hochschulforschung Kassel (INCHER-Kassel), das Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) sowie das Statistische Bundesamt.

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