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27.01.2017„Schlaglichter“ sind ein beeindruckender Ausblick auf das geplante Landeskunstmuseum

Neues Fenster: Bild - Dieselkraftwerk - vergrößern © Marlies Kross

Kulturministerin Martina Münch hat heute die gemeinsame Ausstellung „Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n)“ des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus, des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder) und des Kunstarchivs Beeskow am Ausstellungsort Cottbus eröffnet und als landesweites Kultur-Ereignis gewürdigt. „Die Museen in Cottbus und Frankfurt (Oder) und das Kunstarchiv Beeskow gewähren mit ihren ‘Schlaglichtern‘ einen Einblick in ihre eindrucksvollen Sammlungen. Mit der Ausstellung werden sowohl bekannte Werke aus den Depots und dem Archiv gezeigt als auch vergessene, unterschätzte oder unbekannte Kunstwerke beleuchtet – eine einmalige Präsentation und ein beeindruckender Überblick“, so Münch. „Außergewöhnlich ist die Ausstellung auch, weil sie ein erster großer Ausblick auf die geplante Zusammenführung des Museums Junge Kunst und des Dieselkraftwerks zu einem Landeskunstmuseum im Juli ist. Beide Kunstmuseen haben in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Kunstsammlungen vorrangig ostdeutscher Kunst zusammengetragen. Mit dem geplanten Landeskunstmuseum an zwei Standorten wollen wir die beiden Museen zeitgenössischer Kunst gemeinsam etablieren und zu einer neuen außergewöhnlichen Kulturinstitution im Land Brandenburg werden lassen. Damit entstehen vielfältige neue Möglichkeiten für die kunstwissenschaftliche Forschung, die kulturelle Bildung, die Kunstvermittlung und das überregionale Marketing. Um dieses Potenzial zu erschließen, wird das Land für das neue Landeskunstmuseum zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen.“

Die dreiteilige Ausstellung „Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n)“ mit Malerei, Grafiken, Skulpturen, Objekten, Plakatkunst und Fotografie wird an diesem Wochenende in Cottbus, Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt eröffnet wird. An allen drei Orten werden zeitlich parallel Schlaglichter auf die Sammlungsgeschichten der beiden Museen und des Kunstarchivs geworfen, die sich vor allem an der Erwerbschronologie der Kunstwerke orientieren und so gesellschaftliche und kulturgeschichtliche Brüche anhand der drei Kunstbestände offenlegen. Die Werke des dkw. werden in Frankfurt (Oder) gezeigt, die Werke aus Frankfurt (Oder) werden in Cottbus präsentiert und die Bestände des Kunstarchivs Beeskow sind in Eisenhüttenstadt zu sehen. Die Ausstellung ist zudem auch eine Vorschau auf die geplante Fusion der beiden Museen in Cottbus und Frankfurt (Oder).

Die Ausstellung des Kunstarchivs Beeskow im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt wird am Samstag, den 28. Januar, um 11.00 Uhr, eröffnet. Die Ausstellung mit Werken des Cottbuser dkw. im Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) startet am Sonntag, den 29. Januar, um 11.00 Uhr. Alle drei Ausstellungen laufen bis zum 17. April 2017.

Das geplante Landeskunstmuseum an zwei Standorten soll zum 01. Juli 2017 aus der Fusion des Museums für Junge Kunst in Frankfurt (Oder) und des Kunstmuseums Dieselkraftwerk Cottbus entstehen. Beide Museen werden rechtlich künftig in die Trägerstruktur der bestehenden Landesstiftung Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus (BKC) eingegliedert. Dazu erstellt das Kulturministerium derzeit einen Gesetzentwurf, erarbeitet mit den Städten Frankfurt (Oder) und Cottbus eine Ergänzungsvereinbarung zum bestehenden Finanzierungsabkommen für die BKC und stimmt mit allen Partnern das inhaltliche und organisatorische Konzept ab. Leiterin des neuen Landeskunstmuseums wird die jetzige dkw.-Leiterin Ulrike Kremeier. Das Land wird den Aufbau und die Arbeit des neuen Landeskunstmuseums künftig mit zusätzlich 450.000 Euro pro Jahr unterstützen.

Weitere Informationen:  www.schlaglichter.net

                                           www.museum-dkw.de

                                           www.museum-junge-kunst.de

                                           www.kunstarchiv-beeskow.de 

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