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26.01.2017Joint Lab stärkt Wissenschaftslandschaft in Brandenburg

Neues Fenster: Bild - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) - vergrößern ©IHP GmbH

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute anlässlich des zehnjährigen Bestehens des gemeinsamen Forschungs- und Ausbildungszentrums Joint Lab der Technischen Hochschule Wildau und des Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt (Oder) beiden Einrichtungen gratuliert. „Die zehnjährige Kooperation der weltweit bekannten Forschungseinrichtung in Frankfurt (Oder) mit der Technischen Hochschule Wildau ist ein hervorragendes Beispiel für die Bündelung von Forschungskompetenz und deren Verankerung in der wissenschaftlichen Lehre. Die stärkere Vernetzung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die Identifizierung gemeinsamer Themen und die Realisierung größerer Forschungsvorhaben tragen maßgeblich zur weiteren Stärkung der Wissenschaftslandschaft in Brandenburg, zur Fachkräftesicherung im Land sowie zum weiteren Ausbau des Wissens- und Technologietransfers bei. Ich freue mich, dass das IHP solche Kooperationen mit Joint Labs außer mit der TH Wildau auch mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und der Universität Potsdam hat.“

Das Joint Lab zwischen der Technischen Hochschule Wildau und dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik wurde 2006 gegründet. Joint Labs sind als gemeinsame Forschungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsplattform mit Hochschulen feste Bestandteile innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft. Seit der Gründung gab es zahlreiche Studierendenaustausche, mehr als 15 erfolgreiche Abschlussarbeiten und 5 Absolventen der TH Wildau arbeiten inzwischen als Wissenschaftler am IHP. Arbeitsschwerpunkte im Joint Lab sind unter anderem die Entwicklung von Hochfrequenz-Bauelementen und speziellen Anwendungen im Bereich der Sensorik und Medizintechnik. Das IHP Frankfurt (Oder) betreibt acht Joint Labs mit Universitäten im In- und Ausland, darunter mit der Technischen Universität Poznań in Polen und der türkischen Sabancı-Universität Istanbul.

Das IHP in Frankfurt (Oder) ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und betreibt Forschung und Entwicklung zu siliziumbasierten Systemen, Höchstfrequenz-Schaltungen und -Technologien einschließlich neuer Materialien. Es erarbeitet innovative Lösungen für Anwendungsbereiche wie die drahtlose und Breitband-Kommunikation, Luft- und Raumfahrt, Biotechnologie und Medizin, Automobilindustrie, Sicherheitstechnik und Industrieautomatisierung. Das IHP beschäftigt etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Technische Hochschule Wildau ist mit rund 4.000 Studierenden und 71 Professorinnen und Professoren in 33 ingenieurtechnischen, wirtschafts-, rechts- und verwaltungswissenschaftlichen Studiengängen die größte Fachhochschule des Landes. Besondere Markenzeichen sind Forschungsstärke, Internationalität, Familienfreundlichkeit und Gesundheitsbewusstsein. Die Hochschule belegt in der angewandten Forschung seit Jahren bundesweit einen Spitzenplatz und besitzt einen anerkannten Ruf als Kompetenzzentrum für wichtige Wissenschaftsdisziplinen, wie den Maschinenbau, die Automatisierungstechnik, die Biowissenschaften, die Logistik und die Luftfahrttechnik.

Weitere Informationen:  www.ihp-microelectronics.com

                                           www.th-wildau.de

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