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19.01.201722. Kabarett-Treffen der Studiosi „Ei(n)fälle“

Neues Fenster: Bild - Ministerin Martina Münch - vergrößern ©MWFK

Kulturministerin Martina Münch hat bei der heutigen Eröffnung des 22. Kabarett-Treffens der Studiosi „Ei(n)fälle“ in Cottbus die Bedeutung des Kabaretts gewürdigt. „Das Cottbuser Kabarett-Treffen der Studiosi ist ein einzigartiges Festival, bei dem Wissenschaft und Kultur eine gelungene Verbindung eingehen. Solche Veranstaltungen sind heute wichtiger denn je“, betont Münch. „Die terroristischen Anschläge und politischen Krisen der vergangenen Monate sind nicht nur eine Gefahr für zahlreiche Menschen – sie gefährden auch unsere offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst. Das betrifft auch das Kabarett: Satire lebt von der Übertreibung und Zuspitzung, von Ironie und Spott. Satire macht Widersprüche deutlich und entlarvt Missstände, sie regt zu kritischem Hinterfragen an und schiebt Denkprozesse an. Diese Freiheit gilt es zu schützen gegenüber allen, die sie einschränken wollen.“

An dem bundesweiten Kabarett-Festival vom 19. bis 22. Januar 2017 in Cottbus nehmen 27 Studentengruppen und Solisten aus 12 Bundesländern teil. Die rund 100 Studentinnen und Studenten, unter anderem aus Berlin, Leipzig, Halle, Magdeburg, Karlsruhe, Essen, Rostock, München und Hamburg, zeigen ihr politisches, literarisches und musikalisches Kabarett-Programm auf dem Uni-Campus, im Staatstheater und im Konservatorium. Veranstaltet wird das Kabarett-Treffen vom Studentenwerk Frankfurt (Oder). Das jährliche Kabarett-Treffen in Cottbus gibt es seit 1996. Kulturministerin Martina Münch ist Schirmherrin der Veranstaltung.

Weitere Informationen: www.studentenkabarett.de

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