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20.12.2016Größter Schatzfund in Brandenburg mit rund 7.500 Münzen

Neues Fenster: Bild - Ministerin Martina Münch - vergrößern ©MWFK

Wann: Mittwoch, 21. Dezember, 11.00 Uhr

Wo: Schlosskirche, Kirchplatz 2, 15345 Altlandsberg, Kreis Märkisch-Oderland

Was: Kulturministerin Martina Münch präsentiert gemeinsam mit dem Altlandsberger Bürgermeister Arno Jaeschke, dem Direktor des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Franz Schopper, und dem Leiter des Archäologiebüros ABD-Dressler, Torsten Dressler, einen bedeutenden mittelalterlichen Münzschatzfund. Mit insgesamt 7.450 Münzen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert ist der Münzfund der größte, der bisher in Brandenburg entdeckt wurde. Er wurde kürzlich bei Bauarbeiten in Altlandsberg entdeckt.

Bauministerin Kathrin Schneider übergibt parallel zur Präsentation des Münzschatzfundes einen Zuwendungsbescheid zur Städtebauförderung an die Stadt Altlandsberg.

Hintergrund: Insgesamt gibt es landesweit mehr als 30.000 archäologische Fundplätze und derzeit rund 10.000 eingetragene Bodendenkmale. Seit 1990 wurden etwa 28.000 archäologische Grabungen durchgeführt. Zu den herausragenden Funden in Brandenburg gehören unter anderem ein slawenzeitlicher Münzfund mit rund 2.200 Silbermünzen aus Lebus (2015), mittelsteinzeitliche Gräber in Groß Fredenwalde (2013), eine slawenzeitliche Elitenbestattung an der Oder (2012) und ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg von der Schlacht bei Wittstock (2007).

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