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15.09.2015„Vom Gestern und Morgen“ - Staatssekretär Gorholt eröffnet Ausstellung mit Arbeiten des Potsdamer Fotografen und diesjährigen Rom-Preisträgers Göran Gnaudschun

Kulturstaatssekretär Martin Gorholt hat heute in Potsdam die Ausstellung „Vom Gestern und Morgen“ des Potsdamer Fotografen und Rom-Preisträgers Göran Gnaudschun eröffnet. „Göran Gnaudschun ist ein Künstler, der im Land Brandenburg verwurzelt ist, sich aber immer wieder auch über die Landesgrenzen hinausgewagt hat. Besonders große Aufmerksamkeit fand im vergangenen Jahr seine beeindruckende Fotoserie Alexanderplatz. Göran Gnaudschun traf über mehrere Jahre hinweg Menschen auf dem Berliner Alexanderplatz, Punks, Ausreißer, Arbeitslose – seine Fotos erzählen von diesen Außen­seitern der Hauptstadt und greifen damit auch ein gesellschaftliches Problem auf.“

Göran Gnaudschun, 1971 in Potsdam geboren, hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig Künstlerische Fotografie und Bildende Kunst studiert. Ausstellungen führten ihn unter anderem nach München, Köln, Österreich, die USA, Frankreich und Lettland. Neben zahlreichen Preisen und Stipendien, darunter das HannoverShots-Stipendium der Hannover-Stiftung, der Lotto-Brandenburg-Kunstpreis, das Arbeitsstipendium des Landes Brandenburg auf Schloss Wiepersdorf und das DAAD-Reisestipendium Osteuropa, ist er aktuell gerade von Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem renommierten Rom-Preis und einem damit verbundenen Aufenthalt in der Villa Massimo der Deutschen Akademie in Rom für 2016 ausgezeichnet worden. Er lebt als Bildender Künstler und freiberuflicher Fotograf in Potsdam.

Die Ausstellung ist bis zum 26. Oktober 2015, montags bis freitags von 07.00 bis 18.00 Uhr, in den Fluren im 2. Stock des Kulturministeriums in Potsdam zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Kulturministerium zeigt regelmäßig Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus Brandenburg. Zuletzt waren die Ausstellungen „Das ist doch keine Kunst! Potz-Cartoons“ des Potsdamer Künstlers Jörg Hafemeister und „Randnotizen“ mit Malerei und Zeichnungen von Ulrike Hogrebe zu sehen.

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