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Neues Fenster: Bild - Aktuelles_Sorben/Wenden - vergrößern ©M. Nowak

November 2017

-> Landespreis wendische Sprache: Im kommenden Jahr wird es einen Landespreis für sprachliches Engagement für die niedersorbische/wendische Sprache geben. Für diesen Preis wird nun ein Name gesucht! Kak comy se jomu groniś? Wie soll er heißen?

-> Wettbewerb ‘Sprachenfreundliche Kommune‘: Ein weiterer Wettbewerb wurde im September gestartet: Der in jeder Wahlperiode vom Landtag ausgerufene Wettbewerb ‘Sprachenfreundliche Kommune – serbska rěc jo žywa‘ findet zum dritten Mal statt. Erstmals sind neben Gemeinden auch Gruppen, Vereine, Institutionen und Ortsteile aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Weitere Informationen gibt es unter: https://www.landtag.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.524351.sb

-> Podiumsdebatte zu sorbischem Filmerbe: Die Landesbeauftragte Ulrike Gutheil beteiligte sich am 07. November an der Podiumsdiskussion ‘Sorbisches Filmerbe bewahren‘ im Rahmen des Cottbuser Film-Festivals. In der Debatte ging es vorrangig um die Digitalisierung von filmischem Kulturgut. Das Land Brandenburg, der Freistaat Sachsen und der Bund unterstützen mit zusätzlichen Mitteln sorbische/wendische Digitalisierungsprojekte, die über die Stiftung für das sorbische Volk koordiniert werden.

-> Treffen der Sorben/Wenden-Beauftragten: Am 02. November fand das 6. turnusmäßige Treffen der Beauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden der Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sowie der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz mit der Landesbeauftragten Ulrike Gutheil, statt. Themen waren unter anderem der erste Bericht der Landesregierung zur Situation des sorbischen/wendischen Volkes im Land Brandenburg, Fragen der Erstattung von Zusatzkosten durch die Anwendung der sorbischen/wendischen Sprache für Kommunen durch das Land sowie weitere kommunale Themen im Zusammenhang mit der Umsetzung des 2014 novellierten Sorben/Wenden-Gesetzes.

Okotber 2017

-> Einrichtungen feiern 25-jähriges Jubiläum: Zwei für die Niederlausitz wichtige sorbische/wendische Institutionen feierten in diesem Herbst das 25. Jubiläum ihrer Gründung. Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil gratulierte als Beauftragte der Landesregierung für Angelegenheiten der Sorben/Wenden sowohl der Schule für niedersorbische Sprache und Kultur als auch dem Sorbischen Institut und unterstrich deren Bedeutung für die Revitalisierung der sorbischen/wendischen Sprache.

-> Fahrgastinformationen auf Wendisch: Schrittweise wird mit Verkehrsunternehmen daran gearbeitet, Fahrgastinformationen um sorbische/wendische Bezeichnungen zu erweitern. In einem ersten Schritt ist es nun möglich, auf www.bahn.de für alle Bahnhöfe im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden im Land Brandenburg auch die sorbischen/wendischen Stationsnamen in die Suchmaske einzugeben. Diese werden dann automatisch mit den deutschen Daten verknüpft. Aus technischen Gründen ist es derzeit noch nicht möglich, die diakritischen Zeichen in vollem Umfang darzustellen.

Mai 2017

-> Sorbisches Siedlungsgebiet: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat inzwischen die Prüfung aller Anträge auf Feststellung der Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden abgeschlossen. Am 10. Mai hat der Hauptausschuss des Landtags für acht weitere Gemeinden – zum Teil in Gänze, zum Teil für einzelne Ortssteile – die Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden festgestellt. Damit ist das Verfahren zur Neu-Aufnahme in das Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden abgeschlossen: Insgesamt wurden Anträge für 33 Gemeinden gestellt – 18 Anträge wurden positiv beschieden, zwei teilweise positiv für einzelne Ortsteile und 13 Anträge wurden abgelehnt. Damit gehören jetzt insgesamt 43 Städte und Gemeinden in Südbrandenburg ganz oder teilweise zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Die Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil, begrüßte den Abschluss der Verfahren zum Siedlungsgebiet: „Die positiven Entscheidungen sind ein gutes Signal: Wendische Kultur, Sprache und Bräuche sind nicht nur Teil des immateriellen Kulturerbes Deutschlands – sie sind ein Alleinstellungsmerkmal im Süden Brandenburgs und tragen zur Attraktivität der Region bei.“

-> Auszahlung der Verwaltungskostenpauschale: Derzeit beginnt das Kulturministerium mit der Auszahlung der Verwaltungskostenpauschale an die Kommunen des angestammten Siedlungsgebietes. Damit erhalten erstmals Landkreise, Ämter und Gemeinden einen Ausgleich für den Zusatzaufwand durch die Verwendung der sorbischen/wendischen Sprache. Grundlage ist das 2014 novellierte Sorben/Wenden-Gesetz. Diese Form der finanziellen Unterstützung für Kommunen ist bisher einmalig in Deutschland und auch in anderen Minderheitengebieten Europas eher die Ausnahme. Das Land stellt dafür in diesem Jahr 170.000 Euro bereit.

-> Austausch mit Gemeinden des Siedlungsgebiets: Staatssekretärin Ulrike Gutheil war in den vergangenen Wochen und Monaten in mehreren betroffenen Ämtern und Gemeinden, um über das Prüfverfahren und die Ergebnisse zu informieren und sich über die Situation und Bedenken vor Ort auszutauschen. Sie besuchte unter anderem Felixsee/Feliksowy Jazor, Neuhausen/Kopańce, Schenkendöbern/Derbno, Märkische Heide/Markojska Góla, Schwielochsee/Gójacki Jazor, Schlepzig/Slopišća, Neupetershain/Nowe Wiki Senftenberg/Zły Komorow, Forst/Baršć. In der Folge hat die Gemeinde Schlepzig/Slopišća beschlossen, ihre Klage gegen den Feststellungsbescheid zurückzuziehen.

April 2017

-> Treffen der Sorben/Wenden-Beauftragten: Am 27. April fand das 5. Arbeitstreffen der Sorben/Wenden-Beauftragten der Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße, der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz und des Landes statt. Themen des Treffens waren Fragen des angestammten Siedlungsgebietes und der Kostenerstattung für Gemeinden, die Umsetzung des Landesplanes zur Stärkung der niedersorbischen Sprache sowie die Erarbeitung des 1. Berichtes der Landesregierung zur Lage des sorbischen/wendischen Volkes.

März 2017

-> Besuch Sorabistik-Institut in Leipzig: Am 23. März besuchte Kulturministerin Martina Münch gemeinsam mit ihrer sächsischen Amtskollegin Eva-Maria Stange das Institut für Sorabistik (Institut za sorabistiku) an der Universität Leipzig und informierte sich über die Ausbildung von Lehramtsstudierenden in den Fächern Ober- und Niedersorbisch sowie über die Umsetzung der neuen Vereinbarung zur länderübergreifenden Aus- und Weiterbildung von Sorbisch/Wendisch-Lehrkräften

-> Domowina-Versammlungen: Staatssekretärin Ulrike Gutheil übermittelte Grußworte zu den diesjährigen Versammlungen des Domowina-Regionalverbandes Niederlausitz und der Domowina – Bund Lausitzer Sorben im März. Der ehrenamtlichen Sorben/Wenden-Beauftragten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Vetschau/Wětošow, Waltraud Ramoth, gratulierte sie zur Verleihung der Ehrenmedaille des Landtages.

Februar 2017

-> Sorben/Wenden im Kreis Spree-Neiße: Staatssekretärin Ulrike Gutheil nahm auf Einladung des Ausschusses für sorbische/wendische Angelegenheiten des Kreistages Spree-Neiße am 15. Februar an dessen Sitzung teil und tauschte sich mit den Mitgliedern über aktuelle Fragen und Probleme vor Ort aus.

-> Besuch niedersorbischer Institutionen: Staatssekretärin Ulrike Gutheil besuchte am 09. Februar mehrere sorbische Bildungseinrichtungen in Cottbus/Chóśebuz, darunter das Sorbische Institut/Serbski institut, das WITAJ-Sprachenzentrum/Rěcny centrum Witaj, die Arbeitsstelle für sorbische/wendische Bildungsentwicklung und das Niedersorbische Gymnasium/Dolnoserbski gymnazium Chóśebuz

November 2016

-> Landesplan ab sofort zweisprachig: Der Landesplan zur Stärkung der Niedersorbischen Sprache ist inzwischen zweisprachig auf der Webseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur abrufbar. Der Landesplan beinhaltet 50 Maßnahmen in den fünf Arbeitsbereichen Entwicklung sprachpolitischer Konzepte, Informieren über Sprache und Sprachenrechte, Ermutigung zum Sprachgebrauch, Öffentlicher Sprachgebrauch sowie Sprachenlernen und Wissenschaft. Eine gedruckte Fassung steht in Kürze bereit, im Internet ist der Plan unter folgendem Link zu finden: https://sixcms.brandenburg.de/sixcms/detail.php/465835.

Oktober 2016

-> Verordnung zur Kostenerstattung in Kraft: Das Sorben/Wenden-Gesetz enthält eine Regelung, wonach das Land den Kommunen den Zusatzaufwand erstattet, der durch die Anwendung der sorbischen/wendischen Sprache entsteht. Die Verordnung über die Erstattung dieses Zusatzaufwandes ist zum 29. Oktober 2016 in Kraft getreten. Damit werden die Gemeinden, Ämter und Landkreise des angestammten Siedlungsgebietes der Sorben/Wenden erstmals bei der Umsetzung des Sorben/Wenden-Gesetzes finanziell vom Land unterstützt. Die Verordnung regelt die Erstattung zusätzlicher Kosten, die z.B. durch zweisprachige Beschilderungen oder die Verwendung der niedersorbischen Sprache in Verwaltungen für Landkreise, Ämter und Gemeinden entstehen. Sie wurde zweisprachig veröffentlicht. Die Kommunen wurden durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur über die Verordnung sowie die im Juni 2016 in Kraft getretenen neuen Verwaltungsvorschriften zum Sorben/Wenden-Gesetz informiert. Die neue Verordnung ist im Internet abrufbar unter: http://bravors.brandenburg.de/br2/sixcms/media.php/76/GVBl_II_57_2016.pdf

-> Erster Besuch niedersorbischer Institutionen: Die Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil, besuchte am 27. Oktober erstmals niedersorbische Institutionen und informierte sich über deren Arbeitsfelder, Strukturen und aktuelle Themen. Dabei sprach sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung für das sorbische Volk, der Domowina, des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, des Wendischen Museums, der Schule für niedersorbische Sprache und Kultur, des Nowy Casnik sowie dem rbb-Studio in Cottbus (s. Pressemitteilung im Anhang). Die Landesbeauftragte wird weitere Institutionen aus dem Bildungs- und Wissenschaftsbereich Anfang des kommenden Jahres besuchen.

-> 25. Jahre Stiftung für das sorbische Volk: Am 22. Oktober wurde im Stadthaus zu Cottbus/Chóśebuz der Festakt zum 25. Jubiläum der Gründung der Stiftung für das sorbische Volk begangen. Das Land Brandenburg wurde durch die Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, Ulrike Gutheil vertreten.

-> Domowina-Preisverleihung 2016: Die diesjährige Verleihung der Domowina-Preise und der Domowina-Ehrenzeichen fand am 14. Oktober fand im sächsischen Bautzen/Budyšin statt. Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil gratulierte als Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden den niedersorbischen Ausgezeichneten Harald Konzack, Angela Schurmann und Ulrike Ketzmerick und sprach ihnen Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement aus.

-> Am 13. Oktober fand in Calau/Kalawa (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) das turnusmäßige Treffen der Sorben/Wenden-Beauftragten der Landkreise, der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz und des Landes statt.

September 2016

-> Superkokot: Der diesjährige Superkokot fand am 24. September in Byhleguhre/Běła Góra (Landkreis Dahme-Spreewald) statt. Der Kokot ist ein wichtiger Teil der sorbischen/wendischen Brauchtumspflege im Land Brandenburg.

-> Neue Sorben-Beauftragte des Landes: Frau Dr. Ulrike Gutheil wurde am 20. September zur neuen Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie als neue Landesbeauftragte für Angelegenheiten der Sorben/Wenden berufen. Sie nahm ihre Tätigkeit am 26. September auf.

-> Länderübergreifende Vereinbarung zur Sorabistik: Mit der abschließenden Unterzeichnung durch die vier beteiligten Ministerien in Brandenburg und Sachsen gilt seit September eine neue Vereinbarung zur länderübergreifenden Aus- und Weiterbildung von Sorbisch- bzw. Sorbisch/Wendisch-Lehrkräften sowie Sorabistinnen und Sorabisten. Sie ersetzt eine Vereinbarung aus dem Jahr 2002 und enthält unter anderem erstmals eine vom Land Brandenburg finanzierte zusätzliche halbe wissenschaftliche Stelle für niedersorbische Fachdidaktik am Institut für Sorabistik der Universität Leipzig. Das Land erhofft sich dadurch eine Attraktivitätssteigerung für das Lehramtsstudium Sorbisch/Wendisch. Das Stellenbesetzungsverfahren läuft.

August 2016

-> Das Kabinett hat am 16. August die Neufassung der Vereinbarung mit dem Freistaat Sachsen über die länderübergreifende Zusammenarbeit bei der Aus- und Weiterbildung von Sorbisch- bzw. Sorbisch/Wendisch-Lehrkräften sowie Sorabistinnen und Sorabisten gebilligt. Sie beinhaltet unter anderem eine zusätzliche halbe wissenschaftliche Stelle für die Niedersorbisch-Fachdidaktik an der Universität Leipzig.

Juni 2016

-> Das Kabinett hat am 21. Juni den Landesplan zur Stärkung der Niedersorbischen Sprache für die 6. Legislaturperiode von 2014 bis 2019 verabschiedet. Er beinhaltet 50 Maßnahmen in den fünf Arbeitsbereichen Entwicklung sprachpolitischer Konzepte, Informieren über Sprache und Sprachenrechte, Ermutigung zum Sprachgebrauch, Öffentlicher Sprachgebrauch sowie Sprachenlernen und Wissenschaft (s. Pressemitteilung im Anhang). Am 14. Juli fand dazu eine Landtagsdebatte statt. Das Kulturministerium wird den Landesplan in einer zweisprachigen Fassung im Herbst veröffentlichen. Der Plan ist zurzeit als Landtagsdokument abrufbar unter: www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w6/drs/ab_4500/4516.pdf

-> Der Beauftragte für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg, Kultur- und Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt, nahm am 19. Juni erstmals am Johannisreiten in Casel/Kózle teil und würdigte das Engagement bei der Pflege dieser einzigartigen sorbischen/wendischen Tradition.

-> Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch hat am 18. Juni das 9. Sorbische/Wendische Fest im Rahmen des Stadtfestes Cottbus/Chóśebuz eröffnet.

-> Am 16. Juni fand ein außerplanmäßiges Treffen des Sorbischen/Wendischen Aktionsnetzwerkes statt. Hauptpunkt waren konzeptionelle Fragen der Weiterentwicklung des Sorbisch/Wendisch- und des bilingualen Unterrichts am Niedersorbischen Gymnasium Cottbus/Chóśebuz. Weitere Informationen: www.witaj-sprachzentrum.de.

-> Das Kulturministerium beteiligte sich am 16. Juni wieder an der jährlichen Bildungsmesse am Niedersorbischen Gymnasium Cottbus/Chóśebuz. Damit wird die Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf Perspektiven mit der sorbischen/wendischen Sprache unterstützt.

-> Seit dem 9. Juni gelten die neuen Verwaltungsvorschriften zum Sorben/Wenden-Gesetz (VV SWG). Sie ersetzen die alten Verwaltungsvorschriften von 1997. Sie sind in deutscher und niedersorbischer Fassung zu finden unter: www.bravors.brandenburg.de/verwaltungsvorschriften/sorben_wenden2016

-> Der Beauftragte für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg, Kultur- und Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt, nahm am 4. Juni am Jubiläumskonzert anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Wiedergründung des Bundes sorbischer Gesangsvereine teil.

-> Die Verordnung über die Erstattung des Zusatzaufwandes aus der Anwendung des Sorben/Wenden-Gesetzes (SWGKostenV) wurde mit dem Kulturausschuss und dem Sorben/Wendenrat abgestimmt. Ihre Veröffentlichung und damit das Inkrafttreten werden zurzeit vorbereitet. Die Verordnung regelt die Erstattung zusätzlicher Kosten, die z.B. durch zweisprachige Beschilderungen oder die Verwendung der niedersorbischen Sprache in Verwaltungen für Landkreise, Ämter und Gemeinden entstehen. Kernstück ist eine jährliche Verwaltungskostenpauschale in Verbindung mit einer Einzelkostenabrechnung für weitere Kosten. 

Mai 2016

-> Am 31. Mai endete die im Sorben/Wenden-Gesetz vorgesehene Antragsfrist zur Feststellung auf Zugehörigkeit von Gemeinden und Gemeindeteilen zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden. Beim Kulturministerium gingen für insgesamt 33 Gemeinden Anträge von Gemeinden und/oder dem Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden ein, von denen noch 30 zu prüfen sind. Die Prüfungen sollen im Frühjahr 2017 abgeschlossen sein.

April 2016

-> Das Wissenschafts- und Kulturministerium ist einen wichtigen Schritt bei der Stärkung der sorbischen/wendischen Rechte weitergekommen: Sowohl die Vorlagen des Landesplans zur Stärkung der niedersorbischen Sprache als auch die erneuerten Verwaltungsvorschriften zum Sorben/Wenden-Gesetz sowie eine Rechtsverordnung zur Kostenerstattung für Kommunen gemäß Sorben/Wenden-Gesetz liegen als Entwürfe vor und befinden sich derzeit in den notwendigen Mitzeichnungsverfahren bzw. parlamentarischen Beratungsprozessen.

-> Der frühere Direktor des Sorbischen Instituts, Prof. Dietrich Scholze-Šołta, wurde am 28. April im sächsischen Bautzen aus seinem Amt verabschiedet. Der Beauftragte für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg, Kultur- und Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt würdigte den Gründungsdirektor des Instituts anlässlich der offiziellen Feierstunde als prägende Gestalt und dankte ihm für sein fast 25-jähriges Engagement und wissenschaftliches Wirken.

-> Der Haupt­ausschuss des Brandenburger Landtags hat am 20. April der Feststellung zugestimmt, dass die Gemeinden Lübben/Lubin (Landkreis Dahme-Spreewald) und Calau/Kalawa (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden gehören. Der durch den Landessorben-Beauftragten, Kulturstaatssekretär Martin Gorholt,  unterzeichnete Feststellungsbescheid wurde inzwischen an die Gemeinden und den Sorben-/Wendenrat versandt. Als erste Kommune war im Dezember 2015 die Gemeinde Wiesen­grund/Łukojce (Landkreis Spree-Neiße) offiziell in das angestammte Siedlungsgebiet der Sorben aufgenommen worden.

-> Am 13. April informierten Vertreter des Wissenschaftsministeriums Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Niedersorbischen Gymnasiums in Cottbus/Chóśebuz über Berufs- und Studienperspektiven mit der sorbischen/wendischen Sprache.

-> Die Stiftung für das sorbische Volk hat seit dem 12. April mit Jan Budar einen neuen Direktor. Er wurde vom Stiftungsrat der Stiftung für das sorbische Volk als Nachfolger des ausgeschiedenen langjährigen Direktor Marko Suchy gewählt.

März 2016

-> Staatssekretär Martin Gorholt hat am 6. März in Cottbus/Chóśebuz als Beauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden des Landes Brandenburg anlässlich des 50. Wendischen Festgottesdienstes gesprochen und die wendischen Gottesdienste als religiöse und kulturelle Bereicherung gewürdigt

Februar 2016

-> Ministerpräsident Dietmar Woidke hat am 15. Februar das dritte Abkommen zwischen dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen über die gemeinsame Finanzierung der Stiftung für das sorbische Volk unterzeichnet. Die Stiftung erhält damit ab 2016 bis 2020 jährlich insgesamt rund 18,6 Millionen Euro, darunter 3,1 Millionen Euro vom Land Brandenburg, 9,3 Millionen Euro vom Bund und 6,2 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen.

Januar 2016

-> Ende Januar informierte sich Staatssekretär Gorholt als Landesbeauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden bei einem Vor-Ort-Besuch in Cottbus/Chóśebuz am Niedersorbischen Gymnasium, am WITAJ-Sprachzentrum, in der Redaktion der sorbischen/wendischen Wochenzeitung Nowy Casnik sowie der sorbischen Redaktion des rbb-Studios über aktuelle Fragen der sorbischen/wendischen Nachwuchsarbeit.

-> Das Staatliche Schulamt Cottbus/Chóśebuz verwendet seit Anfang des Jahres zweisprachige deutsch-sorbische Briefköpfe.

Dezember 2015

-> am 21.12. 2015 ist druckfrisch der Flyer „Sorbische/Wendische Rechte im Land Brandenburg“ erschienen. In dem Flyer gibt das Kulturministerium einen Überblick über die kollektiven und individuellen gesetzlichen Rechte der Sorben. Der Flyer kann in Einzelexemplaren beim Ministerium bestellt werden (E-Mail genügt) und wird ab dem neuen Jahr unter anderem in der sorbischen Kulturinformation „Lodka“ im Wendischen Haus Cottbus/Chóśebuz erhältlich sein.

-> Die Stiftung für das sorbische Volk erhält mehr Geld. Die Landesregierung stimmte am 15. Dezember einer Erhöhung der Mittel für die Stiftung zu. Ab dem kommenden Jahr erhält sie bis 2020 jährlich insgesamt rund 18,6 Millionen Euro, darunter 3,1 Millionen Euro vom Land Brandenburg, 9,3 Millionen Euro vom Bund und 6,2 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen.

-> Der Haupt­ausschuss des Brandenburger Landtags hat am 09. Dezember der Feststellung zugestimmt, dass die gesamte Gemeinde Wiesengrund/Łukojce zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden gehört. Der durch den Landessorben-Beauftragten, Kulturstaatssekretär Martin Gorholt,  unterzeichnete Feststellungsbescheid wurde inzwischen an die Gemeinde und den Sorben-/Wendenrat versandt. Damit ist das erste Antragsverfahren seit der Novellierung des Sorben/Wenden-Gesetzes abgeschlossen.

-> Die Calauer Stadtverordneten haben Ende November entschieden, ebenfalls einen Antrag auf Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben zu stellen.

November 2015

-> Das Kulturministerium hat sich an der diesjährigen Implementationskonferenz zu den europäischen Minderheitenschutzabkommen am 26. November in Berlin beteiligt. Das Bundesinnenministerium lädt jährlich Vertreterinnen und Vertreter der nationalen Minderheiten und der Niederdeutschsprecher sowie der Bundesländer ein, um sich über den Umsetzungsstand des Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten sowie der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auszutauschen. Positiv zur Kenntnis genommen wurden die Entwicklungen in Brandenburg. Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Landtagsbeschlusses „Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt in Brandenburg ausbauen“ bekannte sich Brandenburg als erstes Bundesland zu den Grundsätzen und Zielen der vom Minderheitenrat der nationalen Minderheiten in Deutschland und der niederdeutschen Sprachgruppe erarbeiteten Erklärung „Charta-Sprachen in Deutschland – Gemeinsame Verantwortung“.

Oktober 2015

-> Kulturstaatssekretär Martin Gorholt begrüßt in seiner Funktion als Beauftragter der Landesregierung für die Angelegenheiten der Sorben/Wenden die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages, die Mittel für die Stiftung für das sorbische Volk ab dem kommenden Jahr zu erhöhen und verweist darauf, dass auch das Land Brandenburg seinen Anteil erhöhen wird.
http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.418623.de

-> Kulturstaatssekretär Martin Gorholt gratulierte Sebastian Elikowski-Winkler zur Verleihung des Förderpreises zum Ćišinski-Preis 2015. Sebastian Elikowski-Winkler wurde unter anderem für sein kompositorisches Schaffen, sein musikwissenschaftliches und sein musikorganisatorisches Wirken und die Vermittlung und Verbreitung von Wissen über die sorbische Musik und Kultur im In- und Ausland geehrt.

-> Kulturstaatssekretär Martin Gorholt übermittelte den diesjährigen Brandenburger Domowina-Preisträgern seine Glückwünsche und sprach ihnen Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Die Domowina ehrte zudem Fryco Wojot aus Drachhausen/Hochoza mit dem Domowina-Preis sowie Martina Kalcowa (Cottbus/Chóśebuz), Richard Krawc (Bärenbrück/Barnuk) und Jörg Maznik (Cottbus/Chóśebuz) mit dem Ehrenzeichen der Domowina.

-> Ein Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur nahm am 30. September in Krieschow/Kśišow an der Sitzung des Ausschusses für sorbische/wendische Angelegenheiten des Landkreises Spree-Neiße teil. Themen waren u.a. sorbische/wendische Sprache und Kultur in der Gemeinde Kolkwitz/Gołkojce und der Grundschule Krieschow, Bildungsfragen sowie Fragen zum sorbischen/wendischen Siedlungsgebiet. Bereits am 24. September fand in Kolkwitz/Gołkojce ein Treffen der kommunalen Sorben/Wenden-Beauftragten des Landkreises Spree-Neiße unter Beteiligung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur statt. Dabei wurde über die aktuelle Rechtslage durch das im Jahr 2014 novellierte Sorben/Wenden-Gesetz und die laufende Abfrage finanzieller Bedarfe der Kommunen zur Umsetzung des Sorben/Wenden-Gesetzes informiert.

September 2015

-> Am 29. September tagte in Potsdam der Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden. Kulturstaatssekretär Martin Gorholt nahm dort als Landesbeauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden den ersten gemeinsamen Antrag des Rates und einer Gemeinde – der Gemeinde Wiesengrund/Łukojce – auf Feststellung der Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden entgegen.

-> Kulturstaatssekretär Martin Gorholt nahm am 26. September am Superkokot in Cottbus-Sielow/Chóśebuz-Žylow teil.

-> Ministerpräsident Dietmar Woidke hat in seiner Regierungserklärung vom 23. September zum Jubiläum 25 Jahre Land Brandenburg auch auf die Bedeutung sorbischer/wendischer Kultur verwiesen: www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.417792.de

-> Das erste Treffen des ehemaligen sorbischen/wendischen Bildungsnetzwerkes unter Koordinierung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Vetschau/Wětošow fand am 17. September statt. Die anwesenden Netzwerkmitglieder beschlossen, den Arbeitsbereich um weitere sprachpolitische Themen zu erweitern und beispielsweise an der Erstellung des Landesplanes Niedersorbisch mitzuwirken. Dementsprechend wurde der Name des Netzwerks in „sorbisches/wendisches Aktionsnetzwerk“ geändert. Im Internet finden Sie Informationen zum Netzwerk auf der Homepage des WITAJ-Sprachzentrums: www.witaj-sprachzentrum.de

-> Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung hat ihr Internetangebot um Informationen zu Sorben/Wenden erweitert: www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/brandenburg/sorben

Juli 2015

-> Auf der Internetseite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur findet sich seit kurzem eine Übersicht der kommunalen Ansprechpartner für sorbische/wendische Angelegenheiten: www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php/708002   

Das Minderheitensekretariat hat die Debatte vom 08. Juli im Brandenburger Landtag zu „Mehrsprachigkeit und Sprachenvielfalt in Brandenburg ausbauen“ bereits in seine Medienarbeit integriert: www.minderheitensekretariat.de/aktuelles/a/artikel/detail/antrag-mehrsprachigkeit-und-sprachenvielfalt-in-brandenburg-ausbauen-im-landtag-brandenburg-ve

-> Rund 700 Musiker und Tänzer aus 11 Ländern in der Lausitz beim Folklorefestival 
http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.409132.de 

Juni 2015

-> Staatssekretär Martin Gorholt besuchte am 13. Juni als Landesbeauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden das Schulfest der Krabat-Grundschule in Jänschwalde/Janšojce. Anlass war das zehnjährige Jubiläum der Benennung nach der bekannten sorbischen Sagenfigur und zudem die im Juni erfolgte Benennung als erste „sorbische/wendische Schule“ im Land Brandenburg gemäß der geltenden Sorben(Wenden)-Schulverordnung.

Mai 2015

-> Das MWFK gestaltet seine Internetseiten zu Sorben/Wenden neu. Eine erste Ausbaustufe ging kürzlich online und ist zu erreichen über http://www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.250117.de. Die Inhalte wurden deutlich erweitert. Viele Verweise auf sorbische/wendische Institutionen, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wurden eingefügt, um ihre Aktivitäten bekannter zu machen und so zu unterstützen. Der sorbischsprachige Anteil beschränkt sich zur Zeit noch weitgehend auf Überschriften. Ein weiterer Ausbau ist jedoch geplant, wenn Erfahrungen mit der Nutzung der Inhalte vorliegen.

-> Am 31. Mai nahm Staatssekretär und Landesbeauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden Martin Gorholt an der Jubiläumsveranstaltung „40 Jahre Spreewald-Frauenchor“ in Lübben teil und traf sich mit Vertreterinnen der dortigen Domowina-Ortsgruppe, um sich über das sorbische/wendische Leben in Lübben und Umgebung zu informieren. Am selben Tag besuchte er außerdem die in Cottbus/Chóśebuz durchgeführte  Auszählung der Briefwahl zur Wahl des Rates für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag.

-> Am 29. Mai besuchten Stipendiatinnen und Stipendiaten des BRAIN-Programms die Niederlausitz (vgl. Pressemitteilung im Anhang). Im Wendischen Haus in Cottbus/Chóśebuz informierten sie sich über die nationalen Minderheiten in Deutschland. Anschließend besuchten sie einen Tagebau und das Heimatmuseum Dissen/Dešno mit dem slawischen Siedlungsausschnitt „Stary lud“. Eine Kahnfahrt in Burg/Bórkowy schloss den Tag ab. Begleitet wurden die Wissenschaftler durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der Tag als sehr informativ eingeschätzt. Als fachlicher Ansprechpartner stand der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden zur Verfügung.

-> Am 22. Mai besuchte Staatsekretär Martin Gorholt in seiner Funktion als Landesbeauftragter für Angelegenheiten der Sorben/Wenden das Institut für Sorabistik der Universität Leipzig. Dort informierte er sich gemeinsam mit seinem sächsischen Kollegen Uwe Gaul über die Ausbildung der Sorbisch/Wendisch-Lehrkräfte. Ergebnis des Gespräches ist, dass seitens des Landes Brandenburg geprüft werden soll, ob eine Verstärkung der Fachdidaktik-Kapazitäten sowie eine Übernahme der Einstellungsgarantie, wie sie der Freistaat Sachsen für Sorbisch-Lehrkräfte ausspricht, möglich wäre.

-> Am 20. Mai nahm ein Vertreter des Ministeriums an der Sitzung des beratenden Ausschusses für Fragen des sorbischen Volkes beim Bundesinnenministerium in Berlin teil. Nach der personellen Verstärkung des Ministeriums im Bereich der Minderheitenpolitik in Folge der Einrichtung des Amtes des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden, stehen dem Land nunmehr die personellen Ressourcen zur Verfügung, sich gemeinsam mit anderen Bundesländern wieder aktiver auf Bundesebene einzubringen. Mit dem Land Schleswig-Holstein ist beispielsweise ein enger Kontakt auf Arbeitsebene geplant, um gegenseitig von den unterschiedlichen Erfahrungen im Bereich der Minderheitenpolitik zu profitieren.

-> Ein Vertreter des MWFK nahm vom 13. bis 17. Mai am diesjährigen Jahreskongress der Föderation Europäischer Volksgruppen (FUEV) in Komotini/Griechenland teil. Ziel ist die engere Vernetzung mit der europäischen Minderheitenpolitik. Die FUEV wird durch das Land ab diesem Jahr finanziell unterstützt.

-> Das MWFK beteiligte sich in diesem Jahr erstmals an der traditionellen Bildungsmesse am Niedersorbischen Gymnasium Cottbus/Chóśebuz. Ziel ist es, angehende Abiturientinnen und Abiturienten über berufliche Perspektiven mit der niedersorbischen Sprache zu informieren. Auch in Teilen der öffentlichen Verwaltung sind diese Kompetenzen hilfreich.

März 2015

-> Beginn der Abfrage kommunaler Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Angelegenheiten der Sorben/Wenden - Ziel ist die Erstellung eines umfassenden Überblickes, der dann hier veröffentlicht wird.

-> Aktualisierung der Seite zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden auf service.brandenburg.de - Das zugehörige Kommunalverzeichnis wird 2016 nach Feststellung der abschließenden Liste der zum Siedlungsgebiet gehörenden Gemeinden und Gemeindeteile überarbeitet.

-> Schreiben des Landesbeauftragten an Domowina, Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden und Beauftragte für sorbische/wendische Angelegenheiten der Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa und der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz bzgl. des weiteren Vorgehens zur Umsetzung des Sorben/Wenden-Gesetzes

-> Informationsschreiben des Landesbeauftragten an Gemeinden zur Information über die Möglichkeit Anträge auf Feststellung der Zugehörigkeit zum angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden zu stellen

Februar 2015

-> Dresden - Arbeitsgespräch des Landesbeauftragten Gorholt mit dem sächsischen Staatssekretär Gaul zu Fragen der Sorbisch/Wendisch-Lehrkräfteausbildung

-> Bautzen/Budyšin - Arbeitsgespräch des Landesbeauftragten Gorholt mit dem Domowina-Vorsitzenden Statnik, Domowina-Geschäftsführer Ziesch und stellvertretendem Domowina-Geschäftsführer Koinzer zu Fragen der Umsetzung des Sorben/Wenden-Gesetzes.


Kontakt / kontakt

Der Sorben-/Wendenrat berät den Landtag ©M. Nowak

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Ministarstwo za wědomnosć, slěźenje a kulturu

Dortustr. 36
14467 Potsdam

Referent/referent:
Měto Nowak
Tel./tel.: 0331/866-4803
meto.nowak@mwfk.brandenburg.de

Verbesserungsvorschläge, Korrekturen und andere Hinweise senden Sie bitte an Herrn Nowak.