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09.01.2014Kunst-Förderpreise und Stipendien 2014 Kulturministerin Kunst ehrt Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik

Kulturministerin Sabine Kunst vergibt für das Jahr 2014 an Künstlerinnen und Künstler der Bereiche Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik insgesamt 31 Stipendien, davon neun Brandenburgische Kunst-Förderpreise (BKF) als Arbeitsstipendien, 18 Aufenthaltsstipendien im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf sowie vier Internationale Stipendien (InterStip). Vorausgegangen war ein sechswöchiges Bewerbungsverfahren, an dem sich 340 Künstlerinnen und Künstler beteiligten, und das von vier Fachjurys in den jeweiligen Kunstsparten begleitet wurde.

Den BKF für Literatur/Übersetzung/Dramatik erhalten Antje Ravic Strubel (Potsdam), Yvonne Zitzmann (Rangsdorf) und Ines Carola Baumgartl (Nordwestuckermark), für Bildende Kunst Ralf Hentrich (Altglobsow), Tom Korn (Potsdam), Ina Abuschenko-Matwejewa (Eberswalde) und Jana Wilsky (Potsdam), für Musik/Komposition Aziza Sadikova (Falkenhagen) sowie für Darstellende Kunst die Potsdamer Choreografin Stefanie Rüffer.

Die BKF-Arbeitsstipendien für Literatur in Höhe von monatlich 830 Euro wurden für einen Zeitraum von je vier Monaten vergeben, die für Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst einmalig in Höhe von 2.200 Euro. Die Arbeitsstipendien sollen den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit geben, Entwürfe zu realisieren, geplante Arbeiten zu beginnen oder begonnene Werke fortzusetzen bzw. zu beenden. Um den BKF konnten sich nur brandenburgische Künstlerinnen und Künstler bewerben.

Kulturministerin Kunst wird die BKF-Stipendien am 23. Januar 2014 in einer Feierstunde im Potsdamer T-Werk persönlich an die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler vergeben.

Die Wahl für die Wiepersdorf-Stipendien fiel im Bereich Literatur/Übersetzung/Dramatik auf Massum Faryar (Berlin), Armin Strohmeyer (Berlin), Pjotr Magnus Nedov (Berlin),  Marion Boginski (Eberswalde), Hannes Köhler (Berlin), Judith Nika Pfeifer (Wien), Birgit Schwaner (Wien), Daniela Baumgärtl (Berlin) und Marlen Pelny (Leipzig). Im Bereich Bildende Kunst auf Christiane Bergelt (Chorin), Enrico Niemann (Fürstenwalde), Juliane Duda (Berlin), Anne Leonhardt (Dresden), Sylvia Pasztor (Dresden) und Joachim Liebe (Potsdam) sowie im Bereich Musik/Komposition auf Daniel Moreira (Stuttgart), Tobias Klich (Bremen) und Juan Camilo Vasquez Ocampo (Stuttgart).

Die Aufenthaltsstipendien bieten die Möglichkeit, sich auf Schloss Wiepersdorf frei von Alltagszwängen auf das eigene künstlerische Schaffen konzentrieren zu können. Neben freier Unterkunft und Verpflegung erhalten die Stipendiaten eine monatliche Barleistung von 820 Euro sowie einen einmaligen Sachkostenzuschuss, der für Schriftsteller und Musiker 255 Euro und für Bildende Künstler 410 Euro beträgt. Die Stipendien wurden in einem Umfang von jeweils vier Monaten vergeben.

Die Wahl für ein Auslandsstipendium (InterStip) fiel im Bereich Bildende Kunst auf Ilka Raupach (Schwielowsee), Jenner Zimmermann (Angermünde) und Ellinor Euler (Berlin/Brandenburg) sowie im Bereich Musik/Komposition auf Alex Nowitz (Potsdam).

Ausschlaggebend für die Vergabe der Stipendien waren die Qualität der bisherigen künstlerischen Arbeit sowie Gegenstand und Anspruch des geplanten Arbeitsvorhabens. Im Auftrag der Kulturministerin wurde für den jeweiligen Fachbereich eine unabhängige Jury tätig.

Die Bewerbungen im Bereich Literatur votierten Prof. Dr. Stefanie Stockhorst vom Lehrstuhl "Neuere deutsche Literatur/Frühe Neuzeit" an der Universität Potsdam, der Berliner Lektor und Übersetzer Axel Haase, Geschäftsführer „Literarische Agentur Herbach und Haase“ und Vorstandsmitglied Buchhändlerkeller, sowie der Berliner Schriftsteller, Buchhändler und Verleger Detlef Bluhm, u.a. Geschäftsführer im Arbeitgeberverband der Verlage und Buchhandlungen e. V.,  Vorsitzender im Trägerverein Literaturhaus Berlin e.V. sowie Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. Berlin-Brandenburg.

Für die Bildende Kunst votierten der Kunstwissenschaftler Armin Hauer, stellvertretender Direktor des Museums Junge Kunst Frankfurt (Oder), der Potsdamer Galerist Rainer Sperl sowie die Berliner Kunstwissenschaftlerin und Galeristin Kathleen Krenzlin.

In die Jury Musik waren Evelyn Hansen von der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg, Cornelia Heger vom Netzwerk Neues Musiktheater Rheinsberg sowie Frauke Roth, Geschäftsführerin der Kammerakademie Potsdam, berufen.

Für den BKF im Bereich Darstellende Kunst votierten der Freie Theaterproduzent und Choreograf Wolfgang Hoffmann (Potsdam/Berlin), der Dramaturg Ulf Brandstädter (Potsdam/Brandenburg) und der Schauspieler Andreas Hueck (Potsdam).

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