14.06.2012Gorholt wirbt für Hochschulentwicklung und für gute Studienbedingungen in der Lausitz
Wissenschaftsstaatssekretär Martin Gorholt hat am Abend für die geplante Weiterentwicklung der Hochschulstruktur in der Lausitz und für die guten Studienbedingungen vor Ort geworben. In seinem Grußwort anlässlich des Dies Academicus an der BTU Cottbus erklärte er:
„Wir haben einen steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften und durch die demografische Entwicklung haben wir immer weniger Schulabsolventen. Und dennoch ist noch immer der Studienzugang häufig abhängig von sozialer Herkunft und dem Bildungsniveau der Eltern. Deshalb brauchen wir Einrichtungen zur Studierendengewinnung und zur Studienvorbereitung, die den Erwerb erforderlicher Qualifikationen am Beginn des Studiums sichern. Deshalb brauchen wir auch Angebote im Bereich der Weiterbildung und des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte. Und deshalb brauchen wir auch eine höhere Durchlässigkeit zwischen Fachhochschulen und Universitäten bis hin zur Schaffung integrierter Systeme“.
In Hinsicht auf die Studiermöglichkeiten in der Lausitz erklärte Gorholt: „Es gibt eine hohe Zufriedenheit der Studierenden hier vor Ort mit ihrer Betreuung. Und das soll auch mit der Weiterentwicklung der Hochschulstrukturen in der Lausitz so bleiben. Das heißt: Die erforderlichen Lehrveranstaltungen werden weiter angeboten; Prüfungen können nach den bisherigen Ordnungen weiter abgelegt werden.“
Und weiter erklärte Gorholt: „Die Weiterentwicklung ist eine Maßnahme, die wir jetzt vornehmen müssen, um in zehn oder zwanzig Jahren weiterhin eine attraktive Hochschullandschaft vor Ort zu haben, die dann für die regionale Entwicklung die wichtigen Impulse liefern kann. Insofern sind die strukturellen Überlegungen ausdrücklich kein Misstrauen gegenüber der BTU, ihren Professorinnen und Professoren oder ihren Gremien. Vielmehr möchte ich an einem Tag wie diesem unterstreichen: Die BTU ist für Studierende heute überaus attraktiv und ich kann jedem Abiturienten, jeder Abiturientin hier in der Region, in Brandenburg und darüber hinaus ausdrücklich empfehlen, sich für ein Studium hier zu entscheiden!“



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