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26.01.2012Gespräche über Jüdisch-Theologische Fakultät fortgesetzt

Am Morgen haben Wissenschaftsministerin Sabine Kunst und der Rektor des Abraham Geiger Kollegs, Walter Homolka, ihre Gespräche über die Weiterentwicklung jüdischer Studien in Brandenburg fortgesetzt.

Dabei haben Kunst und Homolka sich über das gemeinsame Ziel einer institutionalisierten jüdischen Theologie verständigt. Zu diesem Ziel hatten sich Ministerpräsident Matthias Platzeck und Ministerin Kunst bereits im September bekannt. Die für eine Anbindung der jüdischen Theologie an eine Hochschule notwendigen Schritte wurden erneut beraten und vereinbart.

An der Universität Potsdam tritt noch im Januar eine Arbeitsgruppe zusammen, die unter Beteiligung von Walter Homolka ein Konzept der Integration jüdischer Theologie in die Hochschule erarbeiten wird. Die Änderung des Hochschulgesetzes für die bekenntnisgebundene Besetzung von Professuren und die Ausbildung von Geistlichen an staatlichen Hochschulen im Land ist veranlasst und noch in der ersten Jahreshälfte vorgesehen. An der Universität Potsdam soll es unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Abraham-Geiger-Kolleg ein zum Rabbinat führendes Masterprogramm für Rabbinische Studien geben. Die ersten Studierenden könnten voraussichtlich zum Sommersemester 2013 immatrikuliert werden.

 

 

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