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Soziokultur / Kulturelle Bildung

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Kreativität, Eigenverantwortlichkeit und Selbstorganisation bilden die Grundlage, um Kultur an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, zunehmend auch an Erwachsene, zu vermitteln. Getragen wird dies von einem basisorientierten und weitverzweigten Netz soziokultureller und kulturpädagogischer Einrichtungen, das überwiegend von freien Trägern geprägt wird.


Soziokultur ist eine breitenkulturelle Praxisform und erreicht viele Menschen. Sie ermöglicht Podien für generations- und
spartenübergreifende Gestaltung, politische Bildung, künstlerische Betätigung und Kommunikation. Neben vielen Veranstaltungen gibt es in den Zentren Kurse, Gruppenarbeit und gastronomische Angebote. Ein wichtiger Bestandteil soziokultureller Arbeit ist die offene Kinder- und Jugendarbeit.


Kulturelle Bildung orientiert sich an der Kunst. Sie versteht Kunst als eine spezifische Art der Wahrnehmung, Aneignung und Gestaltung von gesellschaftlicher Wirklichkeit. Kinder und Jugendliche werden durch kulturpädagogische Angebote bei ihren Fragen, Vorstellungen und ©MWFKAusdrucksbedürfnissen begleitet. Im Zentrum stehen die Lernprozesse der Teilnehmer, dennoch wird auch höchste Qualität der Ergebnisse angestrebt.


Die Träger-, Angebots- und Zielgruppenvielfalt ermöglicht den soziokulturellen und kulturpädagogischen Zentren und Einrichtungen, flexibel auf regionale Bedürfnisse und gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen. Gerade mit künstlerischen Mitteln, pädagogischen Methoden und sozialen Orientierungen gelingt es, die Menschen zu erreichen und ihre Potenziale zu
aktivieren.

In Abstimmung mit den Kommunen und Kreisen fördert das Land die Entwicklung von soziokulturellen und kulturpädagogischen Angeboten und unterstützt besonders profilierte, überregional wirkende Einrichtungen.

Das Gesetz zur Förderung der Musik- und Kunstschulen im Land Brandenburg vom 11.Februar 2014 ist rückwirkend zum 01.Januar 2014 in Kraft getreten. Das neue Gesetz regelt erstmals ein staatliches Anerkennungsverfahren für Kunstschulen und einen Förderanspruch für staatlich anerkannte Kunstschulen, deren Träger über einen Gemeinnützigkeitsstatus verfügen.

Mit dem neuen Gesetz werden bei der Bemessung der Förderbeträge geleistete Unterrichtsstunden sowie die Anzahl der vertraglich gebundenen Schülerinnen und Schüler pro Jahr berücksichtigt. Zur Vereinfachung des Bewilligungsverfahrens wird auf diesbezüglich vorliegende Daten des vorangegangenen Kalenderjahres zurückgegriffen.

Besondere Aufmerksamkeit wird den Projekten und Initiativen im ländlichen Raum gewidmet. Partizipation, Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements und Begleitung der Prozesse des demographischen Wandels sind hier die Schwerpunkte der Arbeit. Um die Vernetzung und Qualifizierung der Akteure Kultureller Bildung flächendeckend zu gewährleisten und die Kooperationen von Kulturträgern und Schulen zu begleiten, fördert das Land drei Regionalbüros und eine Koordinationsstelle der Plattform Kulturelle Bildung. Die Regionalbüros befinden sich in Potsdam, Eberswalde und in Cottbus / Lübbenau. Die Arbeit dieser Büros wird auf Grundlage einer Fördervereinbarung auch durch die Stiftung Mercator finanziell unterstützt.

Geschäftsstellenförderung bekommt die Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren im Land Brandenburg e.V.

Die Plattform Kulturelle Bildung ist eine landesweit agierende Service- und Dienstleisterstelle, sie ist Partner für regionale, temporäre und thematische Kooperationen.

Kontakt Soziokultur / Kulturelle Bildung

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Brandenburg e.V.
Charlottenstraße 121
14467 Potsdam
Geschäftsführer:
Detlef Franke
Mobil (0172) 37 46 092
www.soziokultur-brandenburg.de
lag.soziokultur.brandenburg@t-online.de

Plattform Kulturelle Bildung
Schloßstraße 12
14467 Potsdam
Projektleiterin:
Ulrike Erdmann
Telefon (0331) 620 8585
Mobil (0176) 304 71 945
www.plattformkulturellebildung.de
plattformkb@kulturland-brandenburg.de


Kontakt

Referat 32
Kulturhaushalt, Finanz- und Investitionsplanung, Künstlerhilfe

Referatsleiter:
Oliver Gamball
Telefon: 0331 / 866 49 20
oliver.gamball@mwfk.brandenburg.de