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Postdoc-Preis des Landes Brandenburg

Neues Fenster: Bild - Postdoc-Preis  - vergrößern Postdoc-Preis

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur vergibt jedes Jahr den Postdoc-Preis des Landes Brandenburg in zwei Kategorien.

Post-doc Preis Geistes- und Sozialwissenschaften   20.000 €

Post-doc Preis Natur- und Ingenieurwissenschaften 20.000 €

10.000 € von der jeweiligen Gesamtsumme sind von den Preisträgerinnen und Preisträgern für wissenschaftliche Zwecke einzusetzen (z.B. zur Finanzierung von Forschungsaufenthalten, Durchführung einer Tagung, zur Deckung von Druckkosten o.ä.). Die übrigen 10.000 € stehen den jeweiligen Preisträgerinnen und Preisträgern zur freien Verfügung.

Neben dem Preisgeld erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger eine durch den brandenburgischen Künstler Christian Roehl geschaffene Statue.

Die beiden Postdoc-Preise werden jährlich am 15. März ausgeschrieben. Mit diesen Preisen werden herausragende, nach der Promotion entstandene Forschungsarbeiten von Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ausgezeichnet, die nach Ende der Ausschreibungsfrist des vorangegangenen Jahres an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung im Land Brandenburg fertiggestellt wurden. Als Zeitpunkt der Fertigstellung gilt bei Publikationen die Annahme zur Veröffentlichung. Für Habilitationsschriften ist der Abschluss des Begutachtungsverfahrens ausschlaggebend.

Ausgezeichnet werden können z.B. wissenschaftliche Publikationen in Form von Büchern oder Aufsätzen in anerkannten, ggf. internationalen Fachzeitschriften, Patentanmeldungen oder auch Drittmittelforschungsprojekte, in denen bereits erste nachweisbare Ergebnisse erzielt worden sind. Sofern die Arbeit in einer Forschungsgruppe entstanden ist, muss die Einzelleistung der Bewerberin bzw. des Bewerbers deutlich erkennbar sein. Dissertationen sind nicht zugelassen.

Für die Preise können sich Postdoktorandinnen und Postdoktoranden bewerben, deren Promotion nicht mehr als 5 Jahre zurückliegt. Stichtag (bezogen auf das Datum der mündlichen Doktorprüfung) ist das jeweilige Ablaufdatum der Bewerbungsfrist.

Neben der Möglichkeit der Eigenbewerbung sind die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Land Brandenburg zum Vorschlag von Kandidatinnen und Kandidaten berechtigt. Mehrere Vorschläge je Einrichtung sind möglich.

Die Auswahl der Preisträger wird nach Vorbegutachtung durch fachliche Experten von einer Jury vorgenommen, der ferner neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Brandenburgischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen angehören, die vom für Wissenschaft und Forschung zuständigen Mitglied der Landesregierung auf Vorschlag der Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes für eine Amtszeit von jeweils vier Jahren bestellt werden. Eine erneute Bestellung ist zulässig.

Vorsitzende oder Vorsitzender der Jury ist eine vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur benannte Persönlichkeit aus Wissenschaft, Politik oder Verwaltung, die nicht Mitglied einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung im Land Brandenburg ist.

Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen der Brandenburger Hochschulen

Jede Brandenburger Hochschule benennt ihre beste Absolventin / ihren besten Absolventen des Jahrgangs. Die Benannten werden ebenfalls zur Festveranstaltung, bei der auch die Postdoc-Preise verliehen werden, eingeladen und erhalten neben der Ehrung durch die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur einen Büchergutschein in Höhe von 100,- € als Anerkennung für ihre sehr guten Studienleistungen.      

>>> Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger  <<<

Mitglieder der Jury sind (seit 2015)

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Günter Stock
Vorstandsvorsitzender der Einstein Stiftung Berlin
Juryvorsitzender

Prof. Dr. Robert Seckler
Vizepräsident für Forschung u. wissenschaftlichen Nachwuchs
Universität Potsdam

Prof. Dr. Christiane Hipp
Vizepräsidentin für Forschung
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Prof. Dr. Claudia Weber
Vizepräsidentin für Forschung u. wissenschaftlichen Nachwuchs
Stiftung Europa-Universität Frankfurt/Oder

Prof. Dr. Ursula von Keitz,
Direktorin des Filmmuseums
Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson
Präsident
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Prof. Dr. Ulrike Herzschuh
Seniorwissenschaftlerin und Arbeitsgruppenleiterin
Alfred-Wegener-Institut Potsdam

Prof. Dr. Susan Neiman
Direktorin
Einstein Forum

Dr. Dirk Walther
Arbeitsgruppenleiter
Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie Potsdam-Golm

Prof. Dr. Lutz Wisotzki
Abteilungsleiter
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam






Kontakt - Referat 23

Referat 23
Studentische Angelegenheiten, Nachwuchsförderung, Studentenwerke

Referatsleiterin:
Dr. Sonja Rademacher
Telefon: 0331 / 866 47 60
sonja.rademacher@mwfk.brandenburg.de