24.11.2008Preise verliehen: 45.000 Euro vom Land für Nachwuchswissenschaftler | 131/08

Zum zweiten Mal hat heute Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka in Potsdam die Nachwuchswissenschaftlerpreise des Landes Brandenburg verliehen.

In diesem Jahr wurden die Preisgelder um 20.000 Euro auf insgesamt 45.000 Euro aufgestockt. Wissenschaftsministerin Wanka sagte in ihrem Grußwort: „Mit dem Nachwuchswissenschaftlerpreis werden nicht nur einzelne herausragende Forscher ausgezeichnet, darüber hinaus ist der Preis auch Leistungsanreiz für alle brandenburgischen Nachwuchswissenschaftler. Zudem erhoffe ich mir von dem Preis ein größeres Interesse junger Eliten an einer wissenschaftlichen Karriere.“

Die Post-Doc-Nachwuchswissenschaftlerpreise werden vergeben in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Natur- und Ingenieurwissenschaften. Sie sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Für die Post-Doc-Preise bewerben sich die Wissenschaftler selbst unter anderem mit Publikationen, Patenten/technologischen Entwicklungen, der Habilitationsschrift oder vergleichbaren Leistungen.

Den Preis in den Geistes- und Sozialwissenschaften teilen sich Prof. Dr. Yarema Okhrin und Dr. Taras Bodnar. Professor Yarema Okhrin war bis März 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Statistik an der Europa-Universität Viadrina. Seit April hat der gebürtige Ukrainer eine Assistenzprofessur an der Universität Bern. Der 30jährige wurde für seine vier Publikationen mit der Forschungsausrichtung „Schätzrisiko und Modellunsicherheit“ ausgezeichnet. Dr. Taras Bodnar ist seit März 2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Statistik der Europa-Universität Viadrina. Der 28jährige Ukrainer erhielt den Preis für seine Arbeit „Distributional Properties of the Singular and Inverse Partitioned Wishart Distrbutions with Application to Finance“. Beide Preisträger sind aus dem Graduiertenkolleg „Kapitalmärkte und Finanzwirtschaft im erweiterten Europa“ hervorgegangen.

Der Preis in der Kategorie Naturwissenschaften in Höhe von 20.000 Euro ging an Prof. Dr. Isabell Wartenburger. Die 35jährige Leipzigerin ist seit Oktober 2007 Stiftungsjuniorprofessorin für Neurokognition der Sprache mit dem Schwerpunkt Neurolinguistik an der Universität Potsdam. Professor Wartenburger wurde mit dem Preis für ihr Forschungsprojekt über „Kurzzeitiges vs. Langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik“ ausgezeichnet.

Der Preis für den besten Absolventen, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wurde an Damaris Zurell von der Universität Potsdam für ihre Diplomarbeit „Can static models depict dynamic populations? A virtual ecologist investigates“ im Studiengang Geoökologie verliehen. Für den Absolventenpreis nominieren die brandenburgischen Hochschulen die besten Absolventen eines Jahrgangs.

Vier Bewerber präsentierten ihre Arbeiten während der heutigen Veranstaltung live. Aus ihnen wählte die Jury die Preisträger aus. Mitglieder der Jury sowohl für die post-doc-Preise als auch den Absolventenpreis waren: Prof. Dr. rer. nat. Gisela Engeln-Müllges, Prof. Dr. phil. Erika Fischer-Lichte, Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner (DFG-Präsident), Dr. phil. Wilhelm Krull (Generalsekretär der Volkswagenstiftung) sowie Prof. Dr. med. Günter Stock (Präsident der BBAW).

Auswahl

Jahr
Rubrik


Zum Pressesprecher

Pressesprecher:
Stephan Breiding
Tel.: 0331 / 866 4566
Mobil: 0171 / 837 559 2
stephan.breiding@mwfk.brandenburg.de