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01.09.2009„Taschentuchlabor“ stärkt Wissenschaftsstandort Potsdam | 83/09

Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka hat heute das erfolgreiche Verbundprojekt „Taschentuchlabor“ vorgestellt. Das sogenannte „Taschentuchlabor“ ist ein Impulszentrum für Integrierte Bioanalytik, an dem das Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik (IBMT), das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP), die Uni Potsdam sowie elf weitere Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt sind. Das Forschungsvorhaben wird eine neue Generation der Bioanalytik erforschen und soll eine schnelle Diagnose von Erkrankungen ermöglichen. Beispielsweise könnten autonome Biosensoren in einem Taschentuch direkt anzeigen, ob ein Schnupfen das Signal einer ernsten Grippe ist oder nicht. „Durch die Entwicklungen der In-vitro-Diagnostik und Bioanalytik werden in den nächsten Jahren zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Allein durch die Gründung des Impulszentrums für Integrierte Bioanalytik können kurzfristig zirka 30 bis 50 Mitarbeiter in Wissenschaftseinrichtungen beschäftigt werden“, betonte Ministerin Wanka. „Mit 14 Partnern dokumentiert das Projekt außerdem die starke Vernetzung Brandenburger und nationaler Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen. Darüber hinaus können die beteiligten Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch dieses Projekt ihre Exzellenz in der Forschung weiter ausbauen und die Attraktivität des Studien- und Wissenschaftsstandortes Potsdam erhöhen.“ Das Projekt war als eines von zwei Brandenburger Forschungsvorhaben im Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ erfolgreich und wird als eines von elf Initiativen aus den Neuen Ländern durch das BMBF gefördert. Das Fördervolumen für das Verbundprojekt „Taschentuchlabor“ beträgt in den nächsten fünf Jahren insgesamt 14 Millionen Euro. Das BMBF verfolgt mit dem Programm „Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern“ das Ziel, die Innovationsfähigkeit in den neuen Ländern über eine themenorientierte Kompetenzbündelung der Wissenschaft zu stärken.

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